Street Kings

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • David Ayer

Drehbuch

  • Jamie Moss

Kamera

  • Gabriel Beristain

Schnitt

  • Jeffrey Ford

Produzent

  • Erwin Stoff

Musik

  • Graeme Revell

Erscheinungsjahr

2008

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Street Kings

Länge

107 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

18 Jahre
Street Kings ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2008. Regie führte David Ayer, das Drehbuch schrieben James Ellroy, und Jamie Moss.

Handlung



Tom Ludlow ist ein Polizist des Los Angeles Police Departments. Seine Frau ist kürzlich gestorben, worauf er zuviel Alkohol trinkt. Ludlow beendet eine Geiselnahme, indem er alle Geiselnehmer ohne Vorwarnung erschießt, seine Methoden erregen jedoch die Aufmerksamkeit des für interne Angelegenheiten zuständigen James Biggs. Biggs will Zeugen befragen, darunter den früher gemeinsam mit Ludlow arbeitenden Terrance Washington.

Washington wird in Ludlows Anwesenheit ermordet, worauf Ludlow der Tat verdächtigt wird. Er ermittelt gegen die Anweisung seines Chefs Captain Wander auf eigene Faust; dabei wird er von dem jüngeren Kollegen Diskant unterstützt. Die Polizisten kommen auf die Spur eines Komplotts innerhalb der eigenen Behörde.

Ludlows Kollegen Santos und Demill entführen ihn aus dem Haus von seiner Frau um ihn in den Bergen umzubringen. Sie haben vor ihm anhand seiner vor dem Mord genommenen DNS Proben den geplanten, aber nicht ausgeführten Mord an Washingtons Frau anzuhängen. Ludlow entkommt, indem er beide umbringt. Danach stellt er seinen anderen Kollegen Clady, der bei Wahingtons Witwe ist und die DVD haben möchte, die Ludlow ihr gegeben hat. Diese DVD zeigt den Raubüberfall auf den kleinen Supermarkt, in dem die beiden Undercover-Deutys Washington hinrichten und wo vorher eine Auseinandersetzung mit den beiden zu sehen ist. Ludlow wollte ihm lediglich eine Abreibung verpassen und muss mit ansehen, wie er ermordet wird.

Der Polizist kommt dahinter, dass Captain Wander der Drahtzieher der Intrige ist und tötet ihn. Zum Schluss erscheint Biggs und offenbart Ludlow, dass er ebenfalls korrupt sei. Er habe Ludlow benutzt, um Wander zu töten, der zu mächtig geworden sei. Wander stand für den Posten des Chiefs fest. Wander wusste von allen Bescheid und hat kleine wie grosse Personen bestochen und erpresst, um seine Macht und Karriere zu beeinflussen. Dies war nicht nur Biggs ein Dorn im Auge. All das war unter anderem dafür, warum Wander Ludlow immer wieder aus der Patsche helfen konnte, nachdem seine Alleingänge ausgeufert waren. Wander offenbarte Ludlow die geheime Wand in seinem Haus, die Ludlow einriss, und dann sah, dass Wander das Geld wie einen Schatz hortete und so seine Reserven weiter und weiter auffüllte. Nach der Aussprache mit Biggs bleibt Tom Ludlow im Dienst.

Kritiken

Jim Emerson schrieb in der Chicago Sun-Times vom 11. April 2008, der Film sei ein anemischer Versuch, an die großen Actionfilme der 1980er und der frühen 1990er Jahre mit Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis anzuknüpfen. Er verglich ihn mit Showgirls. Der Regisseur konzentriere sich auf Verfolgungsjagden und Schießereien, während der zeitweise unklar sei, wer sich wo befinde („He seems invested in the chases and shootouts, but sometimes his spatial relationships break down, and you can't tell who is where“). Filmkritik von Jim Emerson, abgerufen am 29. April 2008

Kirk Honeycutt schrieb in der Zeitschrift The Hollywood Reporter vom 4. April 2008, der Film kombiniere schnelle Action mit „scharfen Dialogen“ und „bunten“, „felsenfest soliden“ Charakteren. Die Wendungen der Handlung seien unwahrscheinlich, aber klug. Filmkritik von Kirk Honeycutt, abgerufen am 20. April 2008

Emanuel Levy schrieb auf emanuellevy.com, der Film zeige Los Angeles als eine Stadt der Gegensätze und der tragischen Konsequenzen der Handlungen. Er sei anders als viele „urbane Thriller“ realistisch und thematisiere aktuelle politische Fragen („Unlike most other urban thrillers, STREET KINGS would be steeped in realism and contemporary politics“). Der Titel beschreibe gut den Charakter des Protagonisten, der wie ein König der Straßen und Beschützer der Gesellschaft agiere. Filmkritik von Emanuel Levy, abgerufen am 31. März 2008

Hintergründe

Im Jahr 2004 wurde die Produktion des Films unter dem Titel The Night Watchman mit Spike Lee als Regisseur angekündigt. Keanu Reeves Picks Up "The Night Watchman" Job auf movies.about.com, abgerufen am 31. März 2008 Im Frühjahr 2005 war Oliver Stone als Regisseur im Gespräch. Oliver Stone Circles "The Night Watchman" auf movies.about.com, abgerufen am 31. März 2008 Stone Denies Night Watchman auf uk.movies.ign.com, abgerufen am 31. März 2008

Der Film wurde in Los Angeles gedreht. Drehorte für Street Kings, abgerufen am 31. März 2008 Er startete in den australischen Kinos am 10. April 2008 und in den USA am 11. April 2008. In den deutschen Kinos lief der Film am 17. April 2008 an. Premierendaten für Street Kings, abgerufen am 31. März 2008 Bei einem Budget von etwa 20 Millionen US-Dollar spielte Street Kings bis zum 5. Mai 2008 weltweit über 37 Millionen US-Dollar ein, darunter ca. 20,8 Millionen Dollar in den Kinos der USA. www.boxofficemojo.com, abgerufen am 20. April 2008

Es gibt in Deutschland mindestens eine Szene, die für die Kinoauswertung geschnitten wurde. Dabei handelt es sich um die Szene, in der von Ludlow eine Schaufel in den Kopf seines Widersachers geschlagen wird. Bericht über geschnittene Szene

Weblinks



Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Street Kings" (Stand: Mon, May 12th 2008, 03:34) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.