Sudden Death
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Jay Caufield als Brad Tolliver
- Steve Aronson als Dooley
- Paul Mochnick als Andrew Ferrara
- Jennifer D. Bowser als Joan
- Michael Gaston als Hickey
- Ross Malinger als Tyler McCord
- Whittni Wright als Emily McCord
- Dorian Harewood als Matthew Hallmark
- Raymond J. Berry als Vizepräsident Daniel Bender
- Powers Boothe als Joshua Foss
- Jean-Claude Van Damme als Darren Francis Thomas McCord
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Regie
- Peter Hyams
Drehbuch
- Gene Quintano
Kamera
- Peter Hyams
Schnitt
- Steven Kemper
Produzent
- Moshe Diamant
Musik
- John Debney
Erscheinungsjahr
1995Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Sudden DeathLänge
106 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Darren McCord, ehemaliger Brandermittlungsexperte der Feuerwehr von Pittsburgh, ist nach dem Tod eines Mädchens vor zwei Jahren, dass er trotz allem nicht retten konnte, traumatisiert und hat seinen Job gekündigt. Ohne das Wissen seiner Ex-Frau und seiner Kinder Emily und Tyler, die ihn noch immer für einen Feuerwehrmann halten, hat er einen Job als Hausmeister in der städtischen „Civic Arena“. In dieser Position kommt er an Karten für ein ganz spezielles Eishockeyspiel: das siebte und entscheidende Spiel im Stanley Cup-Finale zwischen den „Chicago Blackhawks“ und den Lokalmatadoren „Pittsburgh Penguins“. McCord nimmt Emily und Tyler mit zu dem Spiel, um sich ihnen wieder anzunähern.Beim ausverkauften Match ist auch Daniel Bender, der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, als Ehrengast anwesend. Dies macht sich der korrupte FBI-Agent Joshua Foss zu nutze. Mit einem schwerbewaffneten Angriffsteam und unter Nutzung seines Wissens über die Sicherheitseinrichtungen dringt Foss in die Arena ein, besetzt unbemerkt von den Zuschauern die VIP-Loge und nimmt die Anwesenden als Geiseln, während seine Leute die Halle mit C4-Sprengstoff verdrahten.
Die kurz darauf eintreffenden Sicherheitskräfte unter Führung des verantwortlichen Security-Mannes Hallmark versuchen mit allen möglichen Mitteln in die Arena zu gelangen, doch Foss und seine Leute sind ihnen immer einen Schritt voraus und vereiteln alle Gegenmaßnahmen. Zudem haben die Gangster mit den Bomben und einer dadurch möglichen Massenpanik unter den Zuschauern alle Trümpfe auf ihrer Seite. Ihre Forderungen: Überweisung von versteckten Millionen der US-Regierung auf Konten ihrer Wahl. Ist das Geld nicht überwiesen, sterben am Ende eines jeden Spieldrittels Geiseln.
Einzige Rettung ist McCord, der in der Arena seinen Dienst versieht. Als es zum Streit zwischen Emily und Tyler kommt, rennt Erstere weinend weg, woraufhin sich McCord auf die Suche nach ihr macht. Dabei kommt er Foss Handlangern in die Quere, welche Emily inzwischen gekidnappt haben, kann sich deren Angriffen durch seine Nahkampferfahrung aber erwehren. Während Foss nichts ahnend sein erpresstes Lösegeld per Computer verschiebt, dezimiert McCord dessen Söldnerarmee einen nach dem anderen, während er zusätzlich versucht, die Sprengsätze zu entschärfen. Dabei informiert er nicht nur Hallmark vor der Arena, sondern greift auch im Outfit von Brad Tolliver, dem Star-Keeper der Penguins, ins Spielgeschehen ein und begibt sich zu einer Kletterpartie auf die „Mellon Arena“. Als das Spiel (und damit die Frist) sich dem Ende nähert, schaffen die zurückliegenden Penguins in letzter Sekunde den Ausgleich. Dadurch geht das Spiel in den „Sudden Death“, die Verlängerung, wodurch den Geiseln und auch McCord etwas mehr Zeit bleibt.
Nachdem er Hallmark als Maulwurf von Foss enttarnt und ausgeschaltet hat, schafft McCord es vom Dach aus mittels einer selbst gebastelten Bombe in die VIP-Loge zu gelangen und die Geiseln zu befreien. Foss zündet daraufhin die Bomben, wodurch die befürchtete Massenpanik entsteht und er untertauchen kann. Im allgemeinen Trubel wird Foss jedoch von Emily erkannt, woraufhin der Gangster die Kleine entführt. McCord verfolgt Foss und Emily bis in die Dachkonstruktion, die sich öffnet. Hier kommt es zum Finalkampf zwischen McCord und Foss, der Darren anschießt und mit einem Helikopter zu entkommen versucht. Im letzten Moment kann McCord den Piloten erschießen, wodurch der Hubschrauber mit dem in der Fahrgastzelle gefangenen Foss in die Tiefe stürzt und auf dem Eis der Mellon Arena in einer Explosion zerschellt.
Die Bedrohung wurde abgewendet, McCord und seine Kinder sind wieder vereint.
Kritiken
Kritiker bescheinigten der Zusammenarbeit von Regisseur Hyams und Hauptdarsteller Van Damme gute Leistungen. Mithin werden „Sudden Death“ sowie „Timecop“ (ebenfalls im Zusammenwirken Regie Peter Hyams und Hauptrolle Jean-Claude Van Damme) als die bisher besten schauspielerischen Leistungen des gebürtigen Belgiers angesehen.Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „mißlungener Versuch, an gängige Action-Muster à la "Stirb langsam" anzuknüpfen“. Sein Einfallsreichtum erschöpfe sich in Brutalitäten. Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 15. August 2007
- Fernsehzeitung TV-Guide: "Van Damme in Höchstform."
Trivia
- Wie in nahezu allen seinen Filmen hat Peter Hyams auch hier wieder einen Nebencharakter „Spota“ benannt. Diesmal einen glatzköpfigen Securitymann.
- Beim Spielberichterstatter handelt es sich um den tatsächlichen „Penguin“-Ansager Mike Lange, als dessen Beisitzer fungiert der „Penguin“-Radiomoderator Paul Steigerwald.
- Brad Tollivers Torhüteroutfit und dessen Rückennummer 35 stammen von Tom Barrasso, der tatsächlichen Nr. 35 der „Penguins“ zu der Zeit.
- Bei den Innenaufnahmen in der Arena wurden teilweise Pappaufsteller von Zuschauern verwendet, da man nicht so viele Statisten bezahlen konnte.
- Der Film wurde in der Eishockey-Saison 1994/95 gedreht, weshalb diese wegen der Dreharbeiten ein wenig später zu Ende ging.
- Etliche richtige „Penguin“-Starspieler haben Gastauftritte im Film. Zu sehen sind sowohl Luc Robitaille, welcher ein entscheidendes Tor macht, als auch der damals noch unbekannte Markus Näslund (jetzt „Vancouver Canucks“).
- Die Gegenspieler der „Chicago Blackhawks“ werden von Spielern der „Cleveland Lumberjacks“ gespielt, die damals noch in der IHL waren. In anderen Szenen traten Mitglieder der „Wheeling Thunderbirds“ aus der ECHL auf.
- Jean-Claude Van Damme war ursprünglich nicht für die Hauptrolle vorgesehen gewesen. Außerdem sollten die Penguins in einem früheren Entwurf ihr Stanley Cup-Match gegen die „Los Angeles Kings“ bestreiten.
- Van Damme baut als McCord eine Selbstmachbombe aus Einweckgläsern in genau derselben Weise, wie Penelope Ann Miller sie im ebenfalls von Peter Hyams gedrehten Streifen „Das Relikt“ bastelt.
- Die „Mellon Arena“ in Pittsburgh hieß zum Zeitpunkt des Drehs noch „Civic Arena“, wurde dann jedoch umbenannt. Als Foss Handlanger die Anzeigetafel mit einer Bazooka zerstört, ist der Schriftzug beim Anvisieren deutlich zu sehen. Bei einer weiteren Luftaufnahme ist der spätere Titel „Mellon“ bereits als Leuchtreklame an einem Hochhaus ersichtlich.
Quellen
Weblinks
- Sudden Death im Lexikon des internationalen Films
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Sudden Death (Film)" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:26)
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