Takedown

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Joe Chappelle

Drehbuch

  • Howard A. Rodman

Kamera

  • Dermott Downs

Schnitt

  • Joe Rabig

Produzent

  • Brad Weston

Musik

  • James Kole

Erscheinungsjahr

2000

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Takedown

Länge

92 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Takedown (Alternativtitel: Takedown – Sie dachten, Computer wären sicher; Originaltitel: Takedown oder Hackers 2: Takedown) ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2000. Regie führte Joe Chappelle, das Drehbuch schrieben John Danza, David Newman, Leslie Newman und Howard A. Rodman anhand des gleichnamigen Buches von Tsutomu Shimomura und John Markoff.

Handlung

ist ein [[Computerhacker]]; er wird bereits von den [[Federal Bureau of Investigation|FBI]]-Agenten Mitch Gibson und McCoy Rollins verdächtigt. Mitnick sieht im Fernsehen den Computerexperten Tsutomu Shimomura und kommt auf die Idee, in das von diesem betreutes System einzudringen, was das Belauschen der Telefongespräche ermöglichen würde. Er findet einen stark wirkenden [[Computervirus]]. Shimomura verfolgt seinerseits die Spur des Hackers.


Vollständige Handlung

Kevin Mitnick`s Beziehung zum FBI war von Anfang an verhängnisvoll. Als das FBI versuchte, Mitnick und seinen Kumpel und Hacker Alex Lowe auszuquetschen, wechselte Mitnick die Rollen und bekam Zugang zu dem wirkungsvollsten Telefonabhörsystem des FBI, danach verschwand er. Der Leiter der Untersuchung dieses Falls, McCoy Rollins, war darüber nicht sehr erfreut. Zwei Jahre später: McCoy Rollins (Tom Berenger), der jetzt die Computerermittlungen des FBI leitet, ist sauer: "Hacker entwischt dem FBI" liest er auf der Titelseite der New York Times, daneben ein Bild von Kevin Mitnick. Angewidert von der Publicity übergibt er den Fall seinem Top-Mann Mitch Gibson. Zur selben Zeit taucht Mitnick wieder auf. Nach zwei Jahren Flucht sucht er bei Alex Lowe Unterschlupf, um sich auszuruhen. Gibson ist ihm auf den Fersen. Als Mitnick und Lowe in einem Kongress sehen, wie der Computer- Sicherheitsexperte Tsutomu Shimomura einen Code demonstriert, mit dem man ein Handy in eine Abhörgerät verwandeln kann, weiß Mitnick, das er diesen Code haben muss. Er verschafft sich Zugang zu Shimomuras Computer und hat Erfolg. Gibson hängt ihm immer noch dicht an den Fersen, er muss flüchten. Der stolze Shimomura hört nicht auf, den Mann zu suchen, der sich in seinen Computer gehackt hat, bis er ihn gefunden hat. Mit der Unterstützung seines Assistenten Andrew und seiner Freundin Julia macht er sich auf die komplizierte Suche nach Spuren des Hackers. Er verdächtigt zwar Mitnick, ist sich allerdings nicht sicher. In einer Konferenz über Computermissbrauch zeigt er seine beeindruckende Arbeit und spricht über seine Verdächtigungen. Er weckt die Aufmerksamkeit von Gibson, der sich unter den Zuhörern befindet. Die beiden treffen sich jedoch nicht. Nachdem Mitnick den Handy-Code geknackt und die gestohlenen Codes in einem Computer eines ahnungslosen dritten gespeichert hat, flieht er nach Seattle. Er hat allerdings auch noch einen anderen rätselhaften Code, der noch mehr kann. Das reizt Mitnick. Auch Shirmomura ist hinter diesem Code her: ein Stealth Virus, der jeden Computer zerstören kann, entwickelt von Shimomura für die Regierung. Als Mitnick von einem Handy-Betrüger über seine mobilen Telefonate aufgespürt wird, beginnt für Shimomura die Jagd. Er kommt bis auf ein paar Meter an Mitnick heran, dann wird er aber von zwei Rausschmeißern überwältigt, und kann nur zusehen, wie Mitnick in die Nacht verschwindet. Während Shimomura sich von den Schlägen erholt, erfährt er von Andrew, dass seine Dateien in einem stillgelegten Server der Bay Area Lectronic Link, einem Computerforum , das von Peter Maddox geleitet wird, gefunden wurden. Peter Maddox ist Julias Ex-Freund. Das ist Mitnick's Humor. Shimomura kann darüber nicht lachen. Maddox verweigert die Zusammenarbeit. McCoy Rollins, Shimomura, Agent Gibson, Julia und Andrew versammeln sich alle in Raleigh, dem Ort, von dem aus Mitnick seine Handy- Gespräche geführt hat. Mitnick, der deren Nähe nicht ahnt, knackt endlich Shimomuras Code und bekommt Zugang zu dem ultimativen Hacker- Tool. Shimomura, der Mitnicks nahe Entdeckung spürt, ignoriert die langsamen Verfolgungsmethoden des FBI und kreiert ein eigenes System und findet Mitnick mit Hilfe eines Angestellten einer Telefongesellschaft. Gerade als das FBI die Tür aufbricht, lädt Mitnick Shimomuras Dateien herunter , bevor das FBI Zugang bekommt. Kevin Mitnick saß 3 Jahre ohne Verhandlung in Haft und beteuert bis heute seine Unschuld.

Kritiken

Christopher Null schrieb auf www.filmcritic.com, der Film halte sich nicht strikt an den tatsächlichen Verlauf der Ereignisse; die meisten Namen habe man geändert. Skeet Ulrich sei Kevin Mitnick gar nicht ähnlich. Der Film könne allenfalls die Enthusiasten der Computergeschichte – als Kuriosität – interessieren. Der Kritiker fand, das Zuschauen sei Zeitverschwendung. www.filmcritic.com, abgerufen am 18. Oktober 2007

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „High-Tech-Thriller nach einer authentischen Geschichte, der seinen negativen Helden als Guerilla-Kämpfer gegen einen allgegenwärtigen Überwachungsstaat vorstellt, dem der Zugang zur wirklichen Welt entgleitet“. Die „politisch-ethischen Dimensionen der Geschichte“ würden „angesichts effektvoll inszenierter Hackeraction in den Hintergrund“ rücken. Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 18. Oktober 2007

Hintergründe

Der Film wurde im August und September 1998 in Wilmington (North Carolina) gedreht. Filming locations für Takedown, abgerufen am 18. Oktober 2007 Box office / business für Takedown, abgerufen am 18. Oktober 2007 Er wurde in den meisten Ländern direkt auf Video/DVD veröffentlicht. Premierendaten für Takedown, abgerufen am 18. Oktober 2007

Weblinks

  • Takedown im Lexikon des internationalen Films


Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Takedown (Film)" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.