The Bridge of San Luis Rey

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Mary McGuckian

Drehbuch

  • Mary McGuckian

Kamera

  • Javier Aguirresarobe

Schnitt

  • Kant Pan

Produzent

  • Denise O'Dell

Musik

  • Lalo Schifrin

Erscheinungsjahr

2004

Produktionsland

Spanien

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

The Bridge of San Luis Rey

Länge

ca. 120 Minuten
The Bridge of San Luis Rey ist ein spanisch-britisch-französisches Filmdrama aus dem Jahr 2004. Regie führte Mary McGuckian, die das Drehbuch anhand des gleichnamigen, bereits in den Jahren 1929 und 1944 verfilmten, Romans von Thornton Wilder schrieb.

Handlung



Die Handlung spielt in Peru am Anfang des 18. Jahrhunderts. Auf einer Seilbrücke geschieht ein Unglück, bei dem fünf Menschen sterben. Der Mönch Juniper, ein Franziskaner, untersucht sechs Jahre lang den Unfall. Danach berichtet er an den Erzbischof und an den Vizekönig des Landes.

In Rückblenden werden die Schicksale der beteiligten Menschen gezeigt. Dazu gehört die Marquesa von Montemayor, die täglich Briefe an ihre Tochter Doña Clara schreibt, jedoch keine Antworten erhält. Die Marquesa von Montemayor begibt sich auf eine Reise, während der sie die Nonne Pepita begleitet.

Kritiken

Jonathan Holland kritisierte in der Zeitschrift Variety vom 17. Januar 2005 das „hölzerne“ Drehbuch mit „ungleichmäßigem Tempo“, welches wenige Möglichkeiten der „herausragenden“ Besetzung biete. Es bestehe aus einer Ansammlung der „nur manchmal attraktiven“ Szenen, die wenig emotional ansprechen würden. Die Darsteller – mit den Ausnahmen von Kathy Bates und Harvey Keitel – wirken, als ob sie „schlafwandeln“ würden. Filmkritik von Jonathan Holland, abgerufen am 11. November 2007

Frank Scheck schrieb in der Zeitschrift The Hollywood Reporter vom 9. Juni 2005, der Film wirke visuell „üppig“, aber sei dramaturgisch „konfus und verwirrend“. Er komme rüber wie ein „einschläferndes Kostümdrama“ mit zahlreichen fehlbesetzten Stars. Filmkritik von Frank Scheck, abgerufen am 11. November 2007

Desson Thomson spottete in der Washington Post vom 9. Juni 2005, der Roman habe ihn bewegt, aber nach dem Sehen des Films habe er sich lediglich beim Aufspringen von seinem Sitz bewegt. Die Regisseurin habe viel „kreativer Energie“ in die Charaktere „gepumpt“, sie erwecke jedoch keinen davon zum Leben. Die Darstellungen seien nicht überzeugend, sie seien mit den üblichen Problemen behaftet, die auftreten würden, wenn Stars kleinere Rollen spielen würden. De Niro versuche nicht zu klingen wie ein Mafiapate, mit ähnlichem Problem kämpfe Keitel. Filmkritik von Desson Thomson, abgerufen am 11. November 2007

Auszeichnungen

Die Designerin der Kostüme Yvonne Blake gewann im Jahr 2005 den Preis Goya.

Hintergründe

Der Film wurde in Málaga und in Toledo (Spanien) gedreht. Filming locations für The Bridge of San Luis Rey, abgerufen am 11. November 2007 Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 24 Millionen US-Dollar. Die Veröffentlichung begann am 22. Dezember 2004 in Spanien, wo der Film in den Kinos ca. 1,2 Millionen Euro einspielte; am 25. Mai 2005 folgten die französischen Kinos. In den USA wurde der Film im Juni 2005 in fünf Kinos gezeigt, in den er ca. 43 Tsd. US-Dollar einspielte. Box office / business für The Bridge of San Luis Rey, abgerufen am 11. November 2007 Premierendaten für The Bridge of San Luis Rey, abgerufen am 11. November 2007

Weblinks



Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "The Bridge of San Luis Rey" (Stand: Tue, May 13th 2008, 17:36) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.