The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Toni Collette
als Kitty
- About a Boy
- About a Boy oder: Der Tag der toten Ente
- Dead Girl
- Der Zufallslover
- Emma
- In den Schuhen meiner Schwester
- Jane Austens Emma
- Little Miss Sunshine
- Muriels Hochzeit
- Shaft – Noch Fragen?
- Spuren eines Lebens
- Spurwechsel
- The Black Balloon
- The Last Shot – Die letzte Klappe
- The Night Listener – Der nächtliche Lauscher
- The Sixth Sense
- Tsunami – Die Killerwelle
- Velvet Goldmine
- John C. Reilly
als Dan Brown
- Am wilden Fluß
- Aus Liebe zum Spiel
- Aviator
- Beziehungen und andere Katastrophen
- Chicago (2002)
- Chicago Cab
- Dark Water – Dunkle Wasser
- Der schmale Grat
- Der Sturm
- Die Verdammten des Krieges
- Dolores
- Ein Yuppie steht im Wald
- Gangs of New York
- Georgia
- Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa
- Im Vorhof zur Hölle
- Jimmy Hoffa
- Last Exit Reno
- Magnolia
- Ricky Bobby – König der Rennfahrer
- Robert Altman's Last Radio Show
- Run Off
- The Good Girl
- Ungeküsst
- Walk Hard: Die Dewey Cox Story
- Year of the Dog
- Ed Harris
als Richard Brown
- A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn
- A History of Violence
- Absolute Power
- Abyss – Abgrund des Todes
- Apollo 13
- Army Go Home!
- Auge um Auge (1996)
- China Moon
- Cleaner
- Das Vermächtnis des geheimen Buches
- Der menschliche Makel
- Der Priestermord
- Der Stoff, aus dem die Helden sind
- Die Firma
- Die Truman Show
- Die unheimlich verrückte Geisterstunde
- Duell – Enemy at the Gates
- Empire Falls
- Glengarry Glen Ross
- Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel
- Im Sumpf des Verbrechens
- Im Vorhof zur Hölle
- In einer kleinen Stadt
- Jacknife
- Klang der Stille
- Masked and Anonymous
- Nixon
- Pollock
- Seite an Seite
- Sie nennen ihn Radio
- Taschengeld (1994)
- The Rock – Fels der Entscheidung
- Under Fire
- Waking the Dead
- Walker (1987)
- Miranda Richardson
als Vanessa Bell
- Alice im Wunderland (1999)
- Apostel!
- Dance with a Stranger
- Das Phantom der Oper (2004)
- Das Reich der Sonne
- Der Prinz & ich
- Die Akte Romero
- Die Gebrüder Weihnachtsmann
- Eat the Rich
- Get Carter – Die Wahrheit tut weh
- Gideon’s Daughter
- Harry Potter und der Feuerkelch
- Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter
- Kansas City
- Merlin
- Merlin 2 – Der letzte Zauberer
- Merlin – Der letzte Zauberer
- Paris, je t’aime
- Schneewittchen (2001)
- Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen
- Southland Tales
- Spider
- The Crying Game
- Tom & Viv
- Vaterland
- Verhängnis
- Stephen Dillane
als Leonard Woolf
- Die Wahrheit über Charlie
- Ein ganz gewöhnlicher Dieb – Ordinary Decent Criminal
- Gestohlene Herzen
- Goal – Lebe deinen Traum
- Goal II – Der Traum ist real!
- Goal! II
- Hamlet (1990)
- John Adams (Miniserie)
- King Arthur
- Klimt
- Nine Lives (2005)
- Spy Game – Der finale Countdown
- The Gathering
- Welcome to Sarajevo
- Wilde Unschuld
- Meryl Streep
als Clarissa Vaughan
- Adaption.
- Am wilden Fluß
- Angels in America
- Couchgeflüster – Die erste therapeutische Liebeskomödie
- Das Geisterhaus
- Davor und danach
- Der Manchurian Kandidat
- Der Teufel trägt Prada
- Der Tod steht ihr gut
- Die Brücken am Fluß
- Die Geliebte des französischen Leutnants
- Die Teufelin
- Familiensache
- Grüße aus Hollywood
- Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiß
- Jenseits von Afrika
- Julia (1977)
- Kramer gegen Kramer
- Lucas der Ameisenschreck
- Machtlos
- Manhattan
- Marvins Töchter
- Rendezvous im Jenseits
- Robert Altman's Last Radio Show
- Silkwood
- Sodbrennen
- Sophies Entscheidung
- Spuren eines Lebens
- Von Löwen und Lämmern
- Wolfsmilch
- Julianne Moore
als Laura Brown
- Assassins – Die Killer
- Auf der Flucht (1993)
- Benny und Joon
- Benutzer:Vorlage/VoteFilm
- Body of Evidence
- Boogie Nights
- Chicago Cab
- Children of Men
- Cookie’s Fortune – Aufruhr in Holly Springs
- Das Ende einer Affäre (1999)
- Das Gesicht der Wahrheit
- Dem Himmel so fern
- Die Hand an der Wiege
- Die Vergessenen (2004)
- Ein perfekter Ehemann
- Evolution
- Hannibal (2001)
- Hexenjagd in L.A.
- I’m Not There
- Laws of Attraction
- Liebe ist Nervensache
- Magnolia
- Mein Mann Picasso
- Next
- Nine Months
- Psycho (1998)
- Schiffsmeldungen
- Short Cuts
- The Big Lebowski
- Unschuldig verfolgt
- Vergessene Welt: Jurassic Park
- Wilde Unschuld
- Nicole Kidman
als Virginia Woolf
- Batman Forever
- Billy Bathgate
- Birth
- Birthday Girl – Braut auf Bestellung
- BMX-Bandits
- Der Goldene Kompass
- Der menschliche Makel
- Der Vorleser
- Die Dolmetscherin
- Die Frauen von Stepford (2004)
- Die Stunde des Verführers
- Dogville
- Eyes Wide Shut
- Fur – An Imaginary Portrait of Diane Arbus
- Happy Feet (2006)
- In einem fernen Land
- Invasion
- Malice – Eine Intrige
- Margot und die Hochzeit
- Mein Leben für dich
- Moulin Rouge (2001)
- Portrait of a Lady
- Projekt: Peacemaker
- Tage des Donners
- Tanz der Schatten
- The Others
- To Die For
- Todesstille
- Trendsetters – Jahrmarkt der Illusionen
- Unterwegs nach Cold Mountain
- Unterwegs nach Cold Mountain
- Verliebt in eine Hexe
- Zauberhafte Schwestern
Regie
- Stephen Daldry
Drehbuch
- David Hare
Kamera
- Seamus McGarvey
Schnitt
- Peter Boyle
Produzent
- Scott Rudin
Musik
- Richard Strauss
Erscheinungsjahr
2002Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
The HoursLänge
114 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Der Film verfolgt das Schicksal dreier Frauen aus verschiedenen Generationen, deren Leben mit Virginia Woolfs Roman Mrs. Dalloway in Bezug stehen. Er verfolgt die Leben der drei Protagonistinnen jeweils einen Tag von morgens bis abends. So spielt der Film in drei Zeitebenen: 1923, 1951 und in der Gegenwart. Er bedient sich des filmischen Mittels der Parallelmontage.Die Zeitebene 1923 erzählt die Geschichte von Virginia Woolf, die mit ihrem Schriftstellergatten Leonard Woolf in der englischen Provinz lebt. Umsorgt von ihrer Familie und dem Arzt beginnt sie den Roman Mrs. Dalloway. 1951 bereitet Laura Brown mit ihrem kleinen Sohn den Geburtstag ihres Ehemanns Dan vor und liest ebendiesen Roman, der sie stark beeinflusst. In der Gegenwart bereitet Clarissa Vaughan eine Preisverleihungsparty für ihren an AIDS erkrankten Freund Richard Brown vor.The Hours kann damit als eine moderne Version von Mrs. Dalloway angesehen werden. Vom Verfasser zum Leser, bis hin zur lebenden heutigen Version von Mrs. Dalloway: Clarissas Leben ist so sehr verbunden mit der Romanfigur Mrs. Dalloway, dass es erscheint, sie sei Mrs. Dalloway.Virginia Woolf
Virginia wacht eines Tages im Jahr 1923 morgens auf und hat eine Idee für ihren neuen Roman. Sie fängt an, Mrs. Dalloway zu schreiben. Ihre Arbeitsphasen zuvor waren stets geprägt von Phasen der Lethargie, Depression und von psychischen Störungen. Ihr Leben kommt ihr durch ihren Mann und die Ärzte fremdbestimmt vor. Sie fühlt sich gefangen und versucht, diese Gefühle in Mrs. Dalloway zu Papier zu bringen.Im Jahr 1941 entschließt sie sich, im Fluss zu sterben. Dieser letzte Handlungsstrang bildet den Rahmen des gesamten Filmes.
Laura Brown
Laura wacht am Tag des Geburtstages ihres Mannes Dan auf und greift zu Mrs. Dalloway. Ebenso wie Virginia fühlt sie sich nicht als Herrin ihres Lebens. Sie liebt ihre Nachbarin, aber ihr wird klar, dass sie diese Gefühle niemals ausleben kann, solange sie in der Ehe mit Dan verbleibt. Sie schickt sich an, mit ihrem Sohn Richi einen Kuchen zu backen. Währenddessen plant sie ihren Selbstmord und fährt dafür in ein Hotel. Sie sieht sich jedoch nicht in der Lage, ihren Plan zu vollenden. Sie kehrt nach Hause zurück und macht Pläne für die Zukunft.Clarissa Vaughan
Clarissa arbeitet als Lektorin in New York City und lebt in einer Beziehung mit ihrer Freundin Sally. Sie beginnt den Tag mit dem Kauf von Blumen für die Party, die abends gegeben werden soll. Dennoch lebt auch sie in einem Gefängnis, das sie selbst durch ihre Bindung an Richard, eine Jugendliebe, errichtet hat. Richard – wie sich später herausstellt: der Sohn von Laura Brown – der seine Mutter in seinem Roman versterben lässt, ist schwer an AIDS erkrankt und wird von Clarissa gepflegt. Er nennt sie Mrs. Dalloway und führt ihr damit vor Augen, dass ihr Leben ebenso trivial ist wie das der Romanfigur. Sie warte immer noch darauf, dass sich die Vergangenheit mit ihm wiederholt, dass die Stunden gemeinsamen Glücks wiederkehren. Und er macht ihr klar, dass diese Erwartung es ihr unmöglich macht, mit Sally glücklich zu werden. Er möchte sie von sich befreien, indem er sich selbst aus dem Fenster stürzt. Schließlich erhält Clarissa abends unerwartet Besuch. Laura Brown, 80 Jahre alt, steht vor der Tür und spricht Clarissa aus der Seele. Laura beschert Clarissa ihre Epiphanie, die es ihr ermöglicht, zu begreifen, dass ihr Leben ihr noch viele Stunden des Glücks bringt.Der Film endet mit Virginias Gang in den Fluss und dem Schlusssatz ihres Briefes an ihren Mann: Zwischen uns stets die Jahre, stets die Liebe, stets die Stunden.
Veröffentlichungen
Der Film kam am 27. Dezember 2002 in die US-amerikanischen Kinos und spielte dort bis Mai 2003 bei Besucherzahlen von über 6,7 Millionen The Hours bei Lumiere etwa 41,5 Millionen US-Dollar ein. Es folgten Kinostarts in zahlreichen weiteren Ländern. Vor allem in Spanien, wo der Film am 21. Februar 2003 anlief, wurde The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit mit einem Einspielergebnis von über 6,3 Millionen US-Dollar und Besucherzahlen von etwa 1,4 Millionen zum kommerziellen Erfolg.In den deutschen Kinos, wo ein Kinostart am 27. März 2003 erfolgte, wurde der Film etwa 810.000 mal gesehen.
Kritiken
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film weise „grandiose Darstellungen“ und eine „komplexe Erzählstruktur“ auf. Er zeige drei Frauen, derer Schicksale der Roman Mrs. Dalloway verbinde, daher spreche er am stärksten jene Zuschauer an, die den Roman kennen würden. Berardinelli lobte besonders die Darstellung von Nicole Kidman, die man unter der Maske nicht erkennen könne; sie wirke „krank“, „anheimelnd“ und „irgendwie wahnsinnig“ („somewhat demented“). Ihre starke Darstellung würde jedoch nicht die Darstellungen von Julianne Moore und Meryl Streep überschatten, die „straff“ und „beherrscht“ spielen würden. Kritik von James Berardinelli, abgerufen am 20. Juni 2007Blickpunkt: Film schrieb: Es „entstand ein melancholisches Drama, das durch große Klasse und außergewöhnliche Sorgfalt in der Realisierung ein designierter Oscar-Anwärter ist und zu den Höhepunkten des Berlinale-Wettbewerbs zählt.“
Auszeichnungen
The Hours erhielt neun Oscarnominierungen, aber nur Nicole Kidman bekam den Oscar in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ für ihre Darstellung der Virginia Woolf.Der Film erhielt sieben Golden-Globe-Nominierungen. Er erhielt den Preis in der Kategorie „Bester Film (Drama)“ und Nicole Kidman für die „Beste weibliche Hauptrolle“. Der Soundtrack zum Film wurde für einen Grammy Award nominiert.
Auf der Berlinale 2003 erhielten Nicole Kidman, Julianne Moore und Meryl Streep den Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung im Wettbewerb.
Sonstiges
Nicole Kidman ist in diesem Film, aufgrund ihrer Maske, kaum noch zu erkennen, da sie sowohl eine Perücke als auch eine falsche Nase tragen musste, um der echten Virginia Woolf ähnlicher zu sehen.Sie trug die Nase auch außerhalb der Filmstudios, um die Paparazzi, welche sie tatsächlich nicht erkannten, abzuschütteln.Einzelnachweise
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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