The Italian Job – Jagd auf Millionen

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Felix Gary Gray

Drehbuch

  • Wayne Powers

Kamera

  • Wally Pfister

Schnitt

  • Christopher Rouse

Produzent

  • Jim Dyer

Musik

  • John Powell

Erscheinungsjahr

2003

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

The Italian Job

Länge

106 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
The Italian Job – Jagd auf Millionen ist eine Neuverfilmung von Felix Gary Gray aus dem Jahr 2003, die grundlegend auf dem im Original gleichnamigen Film von Peter Collinson, Charlie staubt Millionen ab, basiert.

Handlung

In Venedig gelingt es einem eingespielten Team um Charlie Croker, durch einen Aufsehen erregenden Coup Goldbarren im Wert von 35 Millionen US-Dollar zu erbeuten. Die Freude währt nicht lange, denn das Allroundtalent Steve beschließt, die Gruppe zu hintergehen. Während des Überfalls wird Charlies Mentor John Bridger, ein begnadeter Safeknacker, tödlich angeschossen und stirbt noch während der Flucht in seinen Armen.

Ein Jahr später trommelt Charlie, der inzwischen Steves Spur bis nach Los Angeles verfolgt hat, das übrig gebliebene Team wieder zusammen. Mit Hilfe von Stella, Johns Tochter, soll Steve um die einstige Beute erleichtert werden. Johns Tochter ist anfangs nicht sehr begeistert, da sie professionelle Safeknackerin im Dienste der Polizei ist und nun das erste Mal in ihrem Leben an einem Überfall beteiligt wird. Sie nimmt letztendlich das Angebot an, um den Tod ihres Vater rächen zu können.

Nach einer langen Planungsphase kommt es dazu, dass Stella, die sich in das Haus des Golddiebes als Fernsehtechnikerin eingeschlichen hat, von diesem zum Essen eingeladen wird und schließlich ihre Tarnung als Tochter John Bridgers auffliegen lässt. Steve beschließt daraufhin, die Sicherheitsvorkehrungen durch eine Umdeponierung seines Goldes zu erhöhen.

Die geplante Umschichtung des Goldes soll mit einem von drei verschiedenen Panzerwagen erfolgen, die jeweils von Sicherheitsleuten überwacht werden. Allerdings ist nur in einem Wagen das Gold. Um herauszufinden, in welchem es sich befindet, wird die Bodenfreiheit der Wagen zur Straße gemessen. Der Wagen mit der viel geringeren Distanz wird dann von den Dieben ins Visier genommen.

Durch dieselbe Vorgehensweise wie beim Raub in Venedig - ein Aufsprengen der Decke und dem anschließenden Umladen der Barren - wird das Gold entwendet. Die Barren werden in drei modifizierte Mini Cooper geladen, mit denen das Gold aus der Kanalisation transportiert werden soll. Allerdings bemerkt dies Steve und lässt die Bande durch seine Sicherheitsleute verfolgen, was keinen Erfolg hat. Schließlich liefert er sich mit seinem Helikopter ein Duell mit Charlies Mini, das bis zum Bahnhof andauert.

Zwar kann Steve bis zum Treffpunkt folgen, erlebt dort aber, durch die osteuropäische Mafia, eine unangenehme Überraschung. Er hatte zuvor ein Mitglied der Mafia erschossen, die Charlie großzügig in seinen Plan einbezogen hat. Nun können Charlie und seine Bande in Ruhe mit dem Zug fliehen, in den sie zuvor die Minis eingeladen hatten.

Der Film endet in einem Bahnwagon mit einen Toast auf den am Anfang des Films verstorbenen John Bridger. Später fahren Charlie und Stella in Venedig per Gondel durch die Kanäle und küssen sich.

Kritiken





Auszeichnungen

Felix Gary Gray wurde mehrfach für seine Regiearbeit nominiert und erhielt 2004 den Black Reel Award als Bester Regisseur. Clay Cullen, Michael Gaines, Mike Massa und Jean Paul Ruggiero erhielten 2004 den Taurus Award in der Kategorie Bester Spezialstunt.

Hintergrund

Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 60 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 106,1 Millionen US-Dollar ein und ca. 54,5 Millionen US-Dollar in den anderen Ländern. Box office / business für The Italian Job, abgerufen am 3. August 2007

Autos

thumb|Minis bei der Premiere des FilmsBei den drei Mini Cooper S aus der Neuverfilmung wurden einige Eigenschaften von den drei Mini der ursprünglichen Fassung übernommen:
  • Nebelscheinwerfer: Große Zusatzscheinwerfer, die bereits ein Merkmal an den Minis von 1969 waren, sind auch bei den Fahrzeugen der Neuauflage vorhanden.
  • Farbe: Sowohl im Original als auch in der Neuverfilmung ist je ein Fahrzeug rot, blau und weiß.
  • Zierstreifen: Die auf der Motorhaube längs verlaufenden Streifen, die dem Auto ein sportliches Aussehen verleihen gab es bereits in der Fassung von 1969, damals alle schwarz.


Im Film hat ein dem roten Mini aus der 1969er-Verfilmung ähnliches Modell einen „Gastauftritt“ als Stellas Auto. Der Verfolgungsjagd aus dem ersten Film wird mit dem rasanten Fahrstil von Stella ebenfalls Rechnung getragen.

Entstehung

Die Neuverfilmung unterscheidet sich in vielen Elementen von ihrem Vorbild. So wurde, neben der Verlegung des Schauplatzes von Turin nach Venedig und Los Angeles, auch die vormals britische gegen eine überwiegend amerikanische Besetzung ausgetauscht. Statt der Mafia agiert nun ein Mitglied aus den eigenen Reihen gegen die Gruppe. Der offene Schluss wurde gestrichen – ein Sequel ist aber trotzdem in Planung und wird für 2009 unter dem Titel „The Brazilian Job“ erwartet.

Ganove Lyle behauptet, der Erfinder von Napster zu sein. Sein ehemaliger Mitbewohner Shawn Fanning soll die Diskette mit der Software entwendet haben. Für die Verfilmung des Flashback stand Shawn Fanning selbst für einen Cameo-Auftritt zur Verfügung.

Mos Def musste vor dem eigentlichen Fahrtraining erst eine Führerscheinprüfung absolvieren, da er genau wie Michael Caine im Original zu Beginn der Dreharbeiten keinen gültigen Führerschein besaß.

Dies und das

Die Verfolgungsjagd im Film war Vorlage für die Achterbahnen „Italian Job: Stunt Track“ und Italian Job Turbo Coaster.

Wegen des großen Erfolgs von The Italian Job, wurde für 2009 die Fortsetzung The Brazilian Job mit den gleichen Hauptdarstellern angekündigt.

Weblinks



Quellen





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "The Italian Job – Jagd auf Millionen" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:26) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.