The Man Who Wasn’t There
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Filminfo
Darsteller
- Alan Fudge als Dr. Diedrickson
- Christopher Kriesa als Officer Persky
- Frances McDormand
als Doris Crane
- Almost Famous – Fast berühmt
- Arizona Junior
- Æon Flux
- Blood Simple
- City by the Sea
- Darkman
- Der Mann ihrer Träume
- Die WonderBoys
- Fargo
- Freunde mit Geld
- Kaltes Land
- Laurel Canyon
- Lone Star
- Miller’s Crossing
- Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses
- Palookaville
- Paradise Road
- Rangoon – Im Herzen des Sturms
- Short Cuts
- Talk of Angels
- Was das Herz begehrt
- Zwielicht
- Zwischen den Welten
- Scarlett Johansson
als Rachel „Birdy“ Abundas
- An American Rhapsody
- Arac Attack – Angriff der achtbeinigen Monster
- Black Dahlia
- Das Mädchen mit dem Perlenohrring
- Der Pferdeflüsterer
- Die Insel (2005)
- Die Schwester der Königin
- Fall
- Good Woman – Ein Sommer in Amalfi
- Im Sumpf des Verbrechens
- Immer Ärger mit Schweinchen George
- Lost in Translation
- Lovesong for Bobby Long
- Lovesong for Bobby Long
- Manny & Lo
- Match Point
- North
- Prestige – Meister der Magie
- Reine Chefsache
- Scoop – Der Knüller
- The Nanny Diaries
- The Nanny Diaries
- Vicky Cristina Barcelona
- Voll gepunktet
- Wenn Lucy springt
- Wieder allein zu Haus
- Jon Polito als Creighton Tolliver
- Tony Shalhoub als Freddy Riedenschneider
- Michael Badalucco als Frank
- Jennifer Jason Leigh
als Inhaftierte
- Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen
- Beziehungen und andere Katastrophen
- Der Maschinist
- Dolores
- EXistenZ
- Flammen am Horizont
- Flesh and Blood
- Georgia
- Heart of Midnight – Im Herzen der Nacht
- Hitcher, der Highway Killer
- Hudsucker – Der große Sprung
- Ich glaub’, ich steh’ im Wald
- In the Cut
- Kansas City
- Letzte Ausfahrt Brooklyn
- Margot und die Hochzeit
- Miami Blues
- Mittendrin und voll dabei
- Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis
- Palindrome
- Rag Tale
- Road to Perdition
- Schutzlos – Schatten über Carolina
- Short Cuts
- Tausend Morgen
- The Big Picture
- The Jacket
- The King Is Alive
- Washington Square
- Weiblich, ledig, jung sucht…
- James Gandolfini
als Dave „Big Dave“ Brewster
- 8mm – Acht Millimeter
- Alles aus Liebe
- Crimson Tide – In tiefster Gefahr
- Das Spiel der Macht
- Dämon – Trau keiner Seele
- Die 12 Geschworenen (1997)
- Die letzte Festung
- Lonely Hearts Killers
- Nacht über Manhattan
- Romance & Cigarettes
- Schnappt Shorty
- Tödliche Geschwindigkeit
- The Mexican
- The Mighty – Gemeinsam sind sie stark
- True Romance
- Wie überleben wir Weihnachten?
- Zivilprozess
- Abraham Benrubi als Party Man
- Billy Bob Thornton
als Ed Crane
- Alamo – Der Traum, das Schicksal, die Legende
- Apostel!
- Armageddon – Das jüngste Gericht
- Astronaut Farmer
- Bad Santa
- Banditen!
- Behind the Badge – Mord im Kleinstadtidyll
- Blood in, Blood out – Verschworen auf Leben und Tod
- Daddy and them – Durchgeknallt in Arkansas
- Dead Man
- Der Date Profi
- Die Bären sind los (2005)
- Ein (un)möglicher Härtefall
- Ein einfacher Plan
- Ein unmoralisches Angebot
- Fahr zur Hölle Hollywood
- Friday Night Lights – Touchdown am Freitag
- Harry & Kit – Trouble Bound
- Homegrown
- Levity
- Mit aller Macht
- Monster’s Ball
- Mr. Woodcock
- One False Move
- Tatsächlich … Liebe
- Turbulenzen – und andere Katastrophen
- U-Turn – Kein Weg zurück
- Waking Up in Reno
Regie
- Joel Coen
Drehbuch
- Ethan und Joel Coen
Kamera
- Roger Deakins
Schnitt
- Roderick Jaynes
Produzent
- Ethan Coen
Musik
- Carter Burwell
Erscheinungsjahr
2001Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
The Man Who Wasn’t ThereLänge
112 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Ed Crane ist ein Friseur in einer kalifornischen Kleinstadt der 1950er Jahre und mit seinem wenig aufregenden Leben unzufrieden. Zufällig lernt er Creighton Tolliver kennen, der soeben vergeblich versucht hatte, den Kaufhausbesitzer Big Dave als Partner für die Errichtung einer neuartigen Trockenreinigung zu gewinnen.Ed sieht die Chance, endlich aus seinem engen, eintönigen Alltag auszubrechen. Er trifft die folgenschwere Entscheidung, die erforderlichen 10.000 US-Dollar Startkapital von Big Dave zu erpressen, von dem er weiß, dass er ein Verhältnis mit seiner Frau Doris hat.
Das Vorhaben läuft zunächst glatt, und Ed übergibt das Geld Tolliver trotz seiner Befürchtungen, einem Betrüger aufzusitzen. Doch dann erkennt Big Dave in Ed seinen Erpresser. Es kommt zu einem Streit, in dem Ed in Notwehr Big Dave niedersticht. Am nächsten Tag wird seine Frau verhaftet und des Mordes an Big Dave angeklagt. Ihr droht die Todesstrafe.
Für die Verteidigung seiner Frau heuert Ed den Spitzenanwalt Freddy Riedenschneider aus Sacramento an. Dessen Gehaltsforderungen kann er nur erfüllen, da Doris’ Bruder seinen Friseursalon, in dem auch Ed selbst arbeitet, einer Bank verpfändet. Währenddessen scheint sich Tolliver mit den 10.000 US-Dollar aus dem Staub gemacht zu haben.
Kurz vor Beginn des Gerichtsverfahrens erhängt sich Eds Frau in ihrer Zelle. Ed muss wenig später erfahren, dass sie schwanger war, obwohl er seit Jahren nicht mehr mit ihr geschlafen hat. Bereits zuvor hatte ihm Big Daves Frau anvertraut, dass sie mit ihrem Mann ebenfalls nicht mehr intim war, nachdem dieser kurzzeitig von einem UFO entführt worden war.
Seiner Frau beraubt und in Folge mit einer noch tieferen Leere seines Lebens konfrontiert, versucht Ed das Klavierspiel der Tochter eines Bekannten zu fördern. Doch dann wird Creighton Tolliver tot aufgefunden. Da man bei seiner Leiche den von Ed unterschriebenen Vertrag über die Investition der 10.000 Dollar findet, wird Ed des Mordes an ihm angeklagt. Wieder muss er Riedenschneider anheuern und dieses Mal sein Haus verpfänden. Das Gerichtsverfahren wird jedoch verzögert, und Ed muss sich einen „günstigeren“ Anwalt suchen, der ihm aber keine große Hilfe ist – er wird zum Tode verurteilt.
Im Todestrakt schreibt er noch seine Lebensgeschichte für ein Boulevardmagazin nieder. Als er zum elektrischen Stuhl geführt wird, gehen ihm Gedanken an sein Leben und seine Frau durch den Kopf.
Kritiken
Das Lexikon des internationalen Films kritisierte den „zum Selbstzweck neigenden“ Stil der Inszenierung als „künstlich“; er mache die „beabsichtigte Ironie“ zunichte. Die Handlung „plätschere dahin“ und lasse, wie auch die „marionettenhaft geführten Schauspieler“, „keine emotionale Identifikation zu“. Lexikon des internationalen FilmsAuszeichnungen
Der Film lief im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2001 und Joel Coen wurde mit dem Regiepreis ausgezeichnet. Kameramann Roger Deakins erhielt für seine Arbeit eine Oscarnominierung und gewann den BAFTA-Award.Film noir
The Man Who Wasn’t There erfüllt viele Charakteristika dieses unscharf abgegrenzten „Genres“. Der Hauptfigur mangelt es an der Fähigkeit und später der Möglichkeit, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Gerade die einzige bewusste Entscheidung des „Helden“, mit der er zugleich Recht und Gesetz verlässt, führt ihn ins Verderben. Später wird klar, dass er ohnehin nur Spielball in einem perfiden Plan anderer war. Hinzu kommt die zeitliche Ansiedlung der Handlung sowie stilistische Mittel, insbesondere die Umsetzung in schwarz/weiß-Filmmaterial.Schwarz-Weiss Version und Farbversion
Obwohl dieser Film in Farbe gefilmt wurde, kam er in Schwarz-Weiß in die Kinos. Es existieren jedoch französische, belgische, niederländische und schwedische DVD-Versionen, die als „Bonusmaterial“ die originale Farbversion enthalten. Kurioserweise war dieser Film in den niederländischen Videotheken vorwiegend in Farbe erhältlich.Quellen
Weblinks
- The Man Who Wasn’t There im Lexikon des internationalen Films
- Kritik von J. Distelmeyer, filmzentrale
The Man Who Wasn't There
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"The Man Who Wasn’t There" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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