The Sunchaser
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Talisa Soto als Navajo-Frau
- Anne Bancroft
als Dr. Renata Baumbauer
- Agnes – Engel im Feuer
- Antz
- Codename: Nina
- Der Elefantenmensch
- Die Akte Jane
- Die Hindenburg
- Die Reifeprüfung
- Dracula – Tot aber glücklich
- Ein amerikanischer Quilt
- Familienfest und andere Schwierigkeiten
- Glauben ist Alles!
- Große Erwartungen
- Große Erwartungen
- Heartbreakers
- Honeymoon in Vegas – Aber nicht mit meiner Braut
- Jesus von Nazareth
- Love Potion No. 9 – Der Duft der Liebe
- Malice – Eine Intrige
- Marco Polo (1982)
- Sieben Frauen
- Sterben und erben
- Versuchung auf 809
- Matt Mulhern als Dr. Chip Byrnes
- Alexandra Tydings als Victoria Reynolds
- Jon Seda als Brandon ‚Blue‘ Monroe
- Woody Harrelson
als Dr. Michael Reynolds
- A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm
- Abgezockt!
- After the Sunset
- American Wildcats
- Battle in Seattle
- Der schmale Grat
- Die Wutprobe
- Doc Hollywood
- EDtv
- Ein unmoralisches Angebot
- Hi-Lo Country – Im Land der letzten Cowboys
- Kaltes Land
- Kingpin
- Knocked Out – Eine schlagkräftige Freundschaft
- L.A. Story
- Larry Flynt – Die nackte Wahrheit
- Machen wir’s wie Cowboys
- Money Train
- Nanking
- Natural Born Killers
- No Country for Old Men
- Palmetto – Dumme sterben nicht aus
- Robert Altman's Last Radio Show
- Semi-Pro
- Sleepwalking
- The Grand
- Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt
- Weiße Jungs bringen’s nicht
- Weiße Jungs bringen’s nicht
- Welcome to Sarajevo
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Regie
- Michael Cimino
Drehbuch
- Charles Leavitt
Kamera
- Doug Milestone
Schnitt
- Joe D’Augustine
Produzent
- Larry Spiegel
Musik
- Maurice Jarre
Erscheinungsjahr
1996Produktionsland
Vereinigte StaatenOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
SunchaserLänge
127 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreZuordnen müsste man ihn dem Genre Roadmovie, Melodram oder Buddy-Movie. Das Drehbuch stammt von Charles Leavitt. Woody Harrelson und Jon Seda sind in den Hauptrollen zu sehen, und Oscar-Preisträgerin Anne Bancroft in einem kleineren Part. Der Film wurde von der Kritik nicht freundlich aufgenommen, und ist in Deutschland bis zum heutigen Tag vergleichsweise unbekannt geblieben.
Handlung
Das Los Angeles der Gegenwart: Der erfolgreiche Onkologe Michael Reynolds, ein Overachiever, der flott mit seinem176.000 Dollar teuren Porsche 911 Turbo zur Arbeit kommt (diegetische Musik an dieser Stelle: „What a Difference a Day Makes“, Esther Phillips) untersucht an einem 16jährigen Schwerstkriminellen Brandon ‚Blue‘ Monroe einen Tumor. Monroe sitzt wegen Mordes an seinem Stiefvater und für einen bewaffneten Raubüberfall. Es besteht keine Aussicht auf Besserung, im Gegenteil zeigt das CT ein peritoneales Sarkom im Endstadium. Er hat durch die Chemotherapie eine Glatze, und er raucht noch demonstrativ vor den Augen der Ärzte. Reynolds ist von Monroes ordinärer, brutaler Art geschockt und weiß nicht recht, wie mit dem antisozialen Jungen umzugehen ist. Unversehens wird er dann trotz Wachmännern und Sicherheitsvorkehrungen in seinem eigenen Krankenhaus als Geisel genommen, dank einer eingeschmuggelten Schusswaffe. Der Ausbruch war von langer Hand vorbereitet.Monroe, der nur noch Wochen zu leben hat, zerrt den verängstigten Arzt auf die Straße und tauscht bei einem Gangmitglied den Sportwagen gegen ein in aller Eile umlackiertes Auto, das sich als halbwegs fahrtüchtig herausstellt. Monroe scheint einen bestimmten Plan zu verfolgen und geht zielstrebig und schnell vor. Mit vorgehaltener Waffe zwingt er Dr. Reynolds, aus L. A. hinauszurasen.
Zu Beginn sah man Monroe einige Minuten mit seinem mystischen und etwas seltsamen Lieblingsbuch „The Man Who Travels“ im Gefangenentransport. Er ist von väterlicher Seite Halb-Navajo, und kennt Geschichten über einen Heiligen Berg seiner Ahnen in Arizona, den er um jeden Preis lebend erreichen muss. So lernte er es aus dieser Erzählung. Der unter normalen Umständen eher oberflächliche und egozentrische Dr. Reynolds hält von Naturreligionen und Esoterik nicht viel. Zuerst müssen sie den Medizinmann Skyhorse im Reservat finden, den Monroe von früher kennt, und der über den Ritus Bescheid weiß.
Streifenwagen sind hinter ihnen her, und Monroe lässt Reynolds Vollgas geben. Es folgen Zwischenstationen: eine brisante Konfrontation mit einer Biker-Gang, eine leicht surreale mit einer älteren, spirituell empfänglichen Hippie-Dame, die in der Einöde lebt und eine Begegnung mit gospelsingenden Kirchgängern. Zu allem Übel wird Reynolds in der Wüste von einer Klapperschlange gebissen, noch bevor sie Shiprock erreichen. Monroe gelingt es, das Schlangengift mit einem Stromschlag aus der Autobatterie zu neutralisieren. Von nun an verschlechtert sich Monroes Gesundheitszustand rapide; gleichzeitig normalisiert sich die Stimmung zwischen den ungleichen Männern etwas. Ein Gebet aus „The Man Who Travels“ muss Monroe immer öfter Trost spenden. Trotz der Aussichtslosigkeit des ganzen Unterfangens und obwohl mit Polizei zu rechnen ist, rückt der Junge nicht von seinem Plan und seinem obskuren Glauben ab. Dann treffen sie Skyhorse Enkeltochter und schließlich ihn selbst an, der sie anleitet.
Monroe würde Reynolds nun tatsächlich freilassen, in der Nähe von Flagstaff braucht er andererseits dringend Schmerzmittel, und Reynolds stiehlt Geld für ihn. Infolgedessen entschliesst sich Reynolds, bei ihm zu bleiben. Von dort steigen sie zum Heiligen Berg auf.
Ein Polizeihubschrauber holt die Flüchtigen ein. Aus Monroes Gesicht ist jetzt buchstäblich alle Farbe gewichen, er schwitzt und zittert am ganzen Leib. Aus dem Kidnapping ist eine Sterbebegleitung geworden. Dr. Reynolds Weltbild und Selbstbild hat sich aber zum Besseren gewendet. Die Erlebnisse brachten ihn dazu, sich der letzten Tage seines Bruders zu erinnern, der ähnlich starb. Am Ende der langen Hetzjagd und dem Erklimmen der Bergkette, Reynolds muss ihn quasi tragen, erreichen sie den Heiligen Berg und den Zaubersee auf seinem Gipfel. Mit einem frohen „Möge Vollendung vor mir sein. Möge Vollendung hinter mir sein. Möge Vollendung über mir sein. Möge Vollendung unter mir sein. Möge Vollendung um mich herum sein.“ entschwindet Monroe über das Wasser, im Lärm und Abwind des Hubschraubers. Er wird eins mit der Landschaft.
Kritiken
- {{Zitat|Eine bemühte Roadmovie-Version, die das mythische, Amerika feiert. Als Auseinandersetzung mit Rationalität und Spiritualität kaum überzeugend, ärgerlich durch das verschwommene Amerika-Bild. - Ab 16 möglich.||Lexikon des internationalen Films {{Literatur
- {{Zitat|[1] platte Sentimentalität, die noch mehr mainstream ist als der Mainstream selbst.|Andreas Kilb|Kitsch ist auch nur ein Wort in Die Zeit 22/1996 {{internetquelle
Sonstiges
- Wirklich eine Berühmtheit ist der Komponist Maurice Jarre (Lawrence von Arabien, Doktor Schiwago, Reise nach Indien), der laut IMDb (1. März 2008) 22 persönliche Filmpreise gewann, davon 3 Oscars, und für 26 weitere im Laufe seiner Karriere nominiert war. {{internetquelle
- Nach Angaben der IMDb wurde in Jerome (Arizona), Moab (Utah) und Ouray (Colorado) gedreht. {{internetquelle
- In den USA lief der Film am 27. September 1996 an. {{internetquelle
- Für die Navajo (Diné) gibt es tatsächlich Heilige Berge; siehe dort. Bei dem Gebet Monroes handelt es sich um eine Variation aus dem „Night Chant“ der Diné. {{Literatur
Nominierungen
The Sunchaser war 1996 im Wettbewerb um die Goldene Palme von Cannes, der Preis ging jedoch an Lügen und Geheimnisse von Mike Leigh.Literatur
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Weblinks
- The Sunchaser bei The Unknown Movies (englisch)
Einzelnachweise
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"The Sunchaser" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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