Tod im Spiegel

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Wolfgang Petersen

Drehbuch

  • Richard Neely

Kamera

  • László Kovács

Schnitt

  • Hannes Nikel

Produzent

  • Wolfgang Petersen u. a.

Musik

  • Alan Silvestri

Erscheinungsjahr

1991

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Shattered

Länge

ca. 96 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Tod im Spiegel ist der Titel eines US-amerikanischen Thrillers aus dem Jahre 1991, der gleichzeitig das Hollywood-Debüt des erfolgreichen Regisseurs Wolfgang Petersen darstellt.

Inhalt

Dan Merrick verunglückt schwer mit dem Auto an einer Steilküste. Während seine Frau Judith aus dem Wagen geschleudert wird und den Unfall beinahe unverletzt übersteht, erleidet Dan schwere Verletzungen, die ihn entstellen und einen Gedächtnisverlust auslösen. Nach einer Reihe von Operationen wird sein Gesicht wiederhergestellt, der Gedächtnisschwund jedoch bleibt. Judith kümmert sich um ihn und versucht ihn behutsam wieder in sein bisheriges Leben zurückzuholen.

Als Dan schließlich mit seiner Frau Judith bei seinem Geschäftspartner Jeb und dessen Frau Jenny eingeladen ist, erfährt er von seinen früheren Ehe-Problemen. Hinweise auf einen Liebhaber seiner Frau tauchen auf und er stellt fest, dass er kurz vor seinem Unfall noch den Privatdetektiv Gus Klein auf seine Frau angesetzt hatte. Als Jenny ihrerseits andeutet mit Dan ein Verhältnis gehabt zu haben und dass die Umstände des Unfalls vielleicht nicht ganz so seien, wie er glaube, kommen ihm Zweifel an dem angeblichen Unglück. Er sucht den Detektiv erneut auf.

Die Hinweise mehren sich, dass Judith nicht die Wahrheit gesagt hat. Und plötzlich taucht Jack Stanton, der Liebhaber Judiths, wieder in der Stadt auf. Dan und Gus vermuten nun, dass der Unfall ein Mordanschlag gewesen sein könnte und ein zweiter Versuch erfolgen könnte. Zu Dans Überraschung entpuppt sich Stanton jedoch als Dans Frau Judith, die beteuert dem Detektiv vormachen zu wollen, dass Stanton noch am Leben sei. In Wahrheit nämlich habe Dan ihn aus Eifersucht in der Nacht des Unfalls erschossen und die Leiche in einem alten mit Chemieabfällen beladenen Wrack entsorgt.

Die Geschichte wird immer verwickelter. Als schließlich Jenny Dan am Telefon bedroht, fährt er zu ihr und findet sie ermordet vor. Er wird dabei von Gus überrascht. Gemeinsam fahren sie zu dem alten Wrack, wo Dan sein Gedächtnis wieder zu finden hofft, indem er Stantons Leiche sucht. Er findet den Toten in einem Chemikalientank – die Leiche allerdings ist nicht Stanton, sondern er selbst. Es stellt sich heraus, dass er selbst Stanton ist und Dans Identität angenommen hat, nachdem dieser von seiner Frau erschossen worden war, als er die beiden erwischt hatte.

Hintergrund

Tod im Spiegel war der erste Hollywood-Film des Regisseurs Wolfgang Petersen, welcher zehn Jahre zuvor mit Das Boot seinen Durchbruch erlebte. Das Drehbuch schrieb Petersen selbst nach der Romanvorlage „Plastic Nightmare“ von Richard Neely. Das Budget für den Film betrug ca. 22 Millionen US-Dollar. Gedreht wurde der Film an Schauplätzen in den Vereinigten Staaten von Amerika in San Francisco, und an der Küste Oregons.

Kritiken

  • Ein raffiniert konstruierter Thriller im Geist der „Schwarzen Serie“, gut gespielt und unerhört spannend. Einige weniger originelle Regie-Einfälle und ein mangelndes Gespür für Subtilität trüben den positiven Gesamteindruck. Lexikon des internationalen Films
  • Petersens Hollywood-Einstand ist ein perfekter Thriller mit Hitchcock-Anleihen, dem man einige Ungereimtheiten und Unklarheiten gern verzeiht. TV Spielfilm.
  • Bob Hoskins jagt in dessen Rolle keinen Comic-Figuren hinterher(Roger Rabbit), aber viel mehr Profil haben die Charaktere beim "Tod im Spiegel" auch nicht. Die eigentlich spannende Handlung wird voraussehbar präsentiert, nur akustische Schocks können noch für Überraschung sorgen. [1] Die schwarz-weiß Fotos sehen noch recht stilvoll aus, aber die Farbbilder sind fernsehmäßig flach. Insgesamt ein leidlich spannender Fernsehfilm mit drei Stars, die unter den Erwartungen bleiben. Filmtabs


Auszeichnungen

Den Kritiken entsprechend blieb der Film ohne Auszeichnung. Lediglich eine Nominierung für Wolfgang Petersen für den Critics Award des Deauville Film Festivals zollt dem Film Anerkennung.

Weblinks



Quellen

  • IMDb




Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Tod im Spiegel" (Stand: Sat, Apr 26th 2008, 23:43) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.