Todesspiel
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Filminfo
Darsteller
- Dirk Martens als Stefan Wisniewski
- Robert Viktor Minich als Peter-Jürgen Boock
- Claudia Michelsen als Sieglinde Hofmann
- Karoline Eichhorn als Brigitte Mohnhaupt
- Anya Hoffmann als Gudrun Ensslin
- Birol Ünel als Captain Mahmud
- Ulrich Matthes als Jan-Carl Raspe
- Dieter Mann als Horst Herold
- Christoph Piesk als Ulrich Wegener
- Sebastian Koch als Andreas Baader
- Hans-Jörg Assmann als Alfred Klaus
- Gerd Preusche als Hans-Jürgen Wischnewski
- Manfred Zapatka als Helmut Schmidt
- Hans Brenner als Hanns Martin Schleyer
- Stefan Gebelhoff als Willi-Peter Stoll
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Regie
- Heinrich Breloer
Drehbuch
- Heinrich Breloer
Kamera
- Hans Günther Bücking
Schnitt
- Monika Bednarz-Rauschenbach
Produzent
- Ulrich Lenze
Musik
- Hans Peter Ströer
Erscheinungsjahr
1997Produktionsland
DeutschlandOriginalsprache
DeutschOriginaltitel
TodesspielLänge
177 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreTodesspiel ist ein zweiteiliger Fernsehfilm und schildert die Ereignisse des „Deutschen Herbsts“ mit der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer und der Entführung der deutschen Urlaubermaschine „Landshut“. Der erste Teil „"Volksgefängnis“" beginnt am 5. September 1977 mit der Entführung von Hanns Martin Schleyer. Er endet mit der Nachricht an Bundeskanzler Helmut Schmidt von der Entführung der Lufthansamaschine Landshut. Der zweite Teil mit dem Titel „Entführt die Landshut“ beginnt mit dem Start des Flugzeuges auf Mallorca und endet mit der Beerdigung Hanns Martin Schleyers.
Kritiken
- Lexikon des internationalen Films: Ein faszinierendes Doku-Drama, das die Stellungnahmen und Erinnerungen vieler Beteiligter einfließen läßt und sich trotz Parteinahme für die Opfer um Objektivität bemüht. Bei aller Realitätsnähe werden auch - besonders im zweiten Teil - die Möglichkeiten des Genrekinos durchaus genutzt.
Auszeichnungen
- Bambi 1997 als „Bestes Fernsehspiel“
- Goldener Löwe 1997 „Sonderpreis Dokumentarischer TV-Film“ an Heinrich Breloer (Drehbuch und Regie), Ulrich Lenze (Produzent), Horst Königstein (Redaktion), Gebhard Henke (Redaktion) und Monika Bednarz-Rauschenbach (Schnitt)
- Bayerischer Fernsehpreis 1997 für Heinrich Breloer (Regie und Drehbuch)
- Sonderpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste im Rahmen der Baden-Badener Tage an Autor Heinrich Breloer für seine „herausragenden Leistungen im dokumentarischen Fernsehspiel“
- Goldener Gong 1997 an Autor und Regisseur Heinrich Breloer für „sein wahrhaftiges Buch, seine einfühlsamen und menschlichen Interviews und die faszinierend-überzeugende Regie“; an Hans Brenner für seine „atemberaubende, menschlich-berührende Darstellung des Hanns Martin Schleyer“ und an Monika Bednarz für ihren überzeugenden Schnitt von Spiel-, Real- und Interview-Szenen, der sicher Fernsehgeschichte machen wird.
- Telestar 1997 in der Kategorie Schauspieler an Hans Brenner, in der Kategorie Regie an Heinrich Breloer, in der Kategorie Produzent an Ulrich Lenze
- Goldene Kamera 1998 an Hans Brenner als Darsteller
- DAG Fernsehpreis 1998 an Heinrich Breloer
- Prix Europa 1998 - Lobende Erwähnung
- Prix Italia 1998 - Lobende Erwähnung
Literatur
- Breloer, Heinrich: Todesspiel. Von der Schleyer-Entführung bis Mogadischu. Eine dokumentarische Erzählung. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1997, ISBN 346202597X
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Todesspiel" (Stand:
Wed, Apr 30th 2008, 03:55)
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