Verflucht, verdammt und Halleluja
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Enzo Fiermonte als Frank Austin
- Harry Carey Jr. als Holy Joe, Prediger
- Dominic Barto als Monkey Smith
- Yanti Somer als Candida Austin
- Gregory Walcott als Bull Schmidt
- Terence Hill
als Joseph „Jo“ Moore
- Benutzer:Omerzu/Test
- Das Krokodil und sein Nilpferd
- Der Ölprinz
- Der Supercop
- Die Miami Cops
- Die rechte und die linke Hand des Teufels
- Die Troublemaker
- Gott vergibt … wir beide nie
- Keiner haut wie Don Camillo
- Lucky Luke
- Lucky Luke (Fernsehserie)
- Marschier oder stirb
- Mein Name ist Nobody
- Mister Billion
- Nobody ist der Größte
- Renegade – Terence Hill und der faulste Gaul der Welt
- Vier Fäuste für ein Halleluja
- Vier Fäuste gegen Rio
- Vier Fäuste gegen Rio
- Vier für ein Ave Maria
- Virtual Weapon
- Zwei außer Rand und Band
- Zwei bärenstarke Typen
- Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle
- Zwei Missionare
- Zwei sind nicht zu bremsen
- Zwei wie Pech und Schwefel
- Riccardo Pizzuti als Morton
- Sal Borgese als Kopfgeldjäger 1
Regie
- Enzo Barboni
Drehbuch
- Enzo Barboni
Kamera
- Aldo Giordani
Schnitt
- Enzo Ocone
Produzent
- Alberto Grimaldi
Musik
- Oliver Onions
Erscheinungsjahr
1972Produktionsland
ItalienOriginalsprache
ItalienischOriginaltitel
E poi lo chiamarono il magnificoLänge
125 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreDer Film ist im Wilden Westen angesiedelt, zur Zeit des Eisenbahnbaus. Ein wiederkehrendes Motiv ist die fortschreitende Modernisierung, gegen die sich ein Teil der Protagonisten zu wehren versucht. Die Filmpremiere in Deutschland fand im September 1972 statt.
Handlung
Der junge englische Adlige Jo Moore kommt in den Wilden Westen, wo er sich auf Wunsch seines verstorbenen Vaters, der auf Grund einer Weibergeschichte und daraus entstehenden Konflikten mit „Vicci Windsor“ England seinerzeit verlassen musste, dessen alten Kumpels, den Postkutschenräubern Monkey, Prediger und Bull anschließt. In dem Brief, den Jo dabei hat, bittet sein Vater die drei, aus dem fortschrittsliebenden Jo einen „richtigen Mann“ zu machen. Zunächst scheitern sie kläglich, denn Jo will keine Waffe anrühren und setzt sich lieber auf sein Fahrrad als auf ein Pferd. Dies ändert sich, als er Candida kennen lernt, die Tochter eines Großgrundbesitzers, von der er sofort eingenommen ist als diese im Trödelladen des Dorfes nach Büchern von Lord Byron fragt, die er ihr im Gegensatz zum Händler besorgen kann; Candida erwidert seine Liebe. Da sich auch Morton, der raubeinige Verwalter von Candidas Vater, für das Mädchen interessiert kommt es zu mehreren Prügeleien, bei denen Jo zunächst den kürzeren zieht. Erst nach einem Intensivkurs in Sachen Prügeln, Schießen und Spucken, den seine Kumpane ihm verpassen, gelingt es Jo, nicht nur Morton in seine Schranken zu weisen, sondern auch Candidas Vater von seinen Fähigkeiten zu überzeugen, und es kommt zum Happy End. Allerdings verlassen Monkey, Bull und der Prediger die Stadt, in die mittlerweile der Fortschritt Einzug gehalten hat. Vor diesem flüchten sie Richtung Westen. In der letzten Szene des Films erreichen sie den Pazifik und schrecken auf, als sie in nicht all zu großer Entfernung das Pfeifen einer Dampflok hören.Running Gags
Der Film enthält mehrere Running Gags. Beispielsweise sind den drei Freunden zwei auf den Fersen. Bei jeder Begegnung übersehen die Kopfgeldjäger einen der drei, der in Folge dessen in ihrem Rücken auftaucht, wenn die gerade dabei sind, mit den anderen abzurechnen. Bull haut ihre Köpfe daraufhin jedes Mal auf einen zerberstenden Tisch, weswegen die Kopfgeldjäger bei jeder weiteren Begegnung mehr Bandagen tragen.Noch ein Running Gag ist das Kalender-Problem, irgendwie ist jeder Tag für die 3 Westernhelden ein Samstag, nur als Ausrede, dass sie sich bereits am morgen einen Whiskey genehmigen können.Die Freundin von Josef Moore bezeichnet er selbst dauernd als "unschuldigen Schwan".Kritiken
Die Zeitschrift Cinema gab dem Film ihre Höchstwertung und bezeichnete ihn als „Intelligent-vergnügliche Westernparodie“.http://www.cinema.de/film_aktuell/filmdetail/film/?typ=inhalt&film_id=35089 Die Süddeutsche Zeitung urteilte: „Selten hat ein Film intelligenter, entlarvender und gleichzeitig liebevoller mit den Grundmustern des Genres gespielt. Barboni ist ein nachdenklich fröhlicher, bezaubernd ruhiger und turbulent schöner Film gelungen.“ http://www.br-online.de/kultur-szene/film/tv/0506/04959/Quellen
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Verflucht, verdammt und Halleluja" (Stand:
Fri, Apr 11th 2008, 08:50)
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