Vom Suchen und Finden der Liebe
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Elmar Wepper als Erzähler (Stimme)
- Harald Schmidt als Psychotherapeut
- Christoph Maria Herbst als Robby Gediner
- Richard Beek als Charon
- Justus von Dohnanyi als Harry
- Marily Milia als Kalypso
- Heino Ferch
als Hermes
- Benutzer:Ignazwrobel/Auf ewig und einen Tag
- Benutzer:Ignazwrobel/Die Luftbrücke
- Comedian Harmonists
- Das Leben ist eine Baustelle
- Das Wunder von Berlin
- Das Wunder von Lengede (2003)
- Der geheimnisvolle Schatz von Troja
- Der Tunnel
- Der Unhold
- Der Untergang
- Die drei Musketiere (2005)
- Die drei Musketiere (2005)
- Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei
- Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei
- Die Mauer – Berlin ’61
- Extreme Ops
- Lola rennt
- Marlene
- Meine schöne Bescherung
- Napoleon (2002)
- Straight Shooter
- Anke Engelke als Helena Stokowski
- Uwe Ochsenknecht
als Theo Stokowski
- Angsthasen
- Bin ich schön?
- Das Boot
- Das Zauberbuch
- Der beste Lehrer der Welt
- Die Bluthochzeit
- Die Kreuzritter (2001)
- Die Wilden Kerle
- Die Wilden Kerle 2
- Die Wilden Kerle 3
- Die Wilden Kerle 4
- Die Wilden Kerle 4 – Der Angriff der Silberlichten
- Dune – Der Wüstenplanet
- Ein Mann für jede Tonart
- Elementarteilchen
- Erleuchtung garantiert
- Felidae
- Fußball ist unser Leben
- Geld
- Kaspar Hauser
- Lauf um Dein Leben – Vom Junkie zum Ironman
- Luther
- Luther
- Operation Dead End
- Schtonk!
- Sommer (2008)
- Tollpension
- Vera Brühne
- Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
- Moritz Bleibtreu
als Mimi Nachtigal
- Agnes und seine Brüder
- Basta – Rotwein oder Totsein
- C(r)ook
- Chiko
- Das Haus der Lerchen
- Deadly Shadows
- Der Fakir
- Der kalte Finger
- Elementarteilchen
- Free Rainer – Dein Fernseher lügt
- Germanikus
- Im Juli
- Knockin’ on Heaven’s Door
- Lammbock – Alles in Handarbeit
- Lola rennt
- Luna Papa
- München
- Mit meinen heißen Tränen
- Solino
- Speed Racer
- Stadtgespräch
- Taking Sides – Der Fall Furtwängler
- Alexandra Maria Lara als Venus Morgenstern
Regie
- Helmut Dietl
Drehbuch
- Patrick Süskind
Kamera
- Jürgen Jürges
Schnitt
- Inez Regnier
Produzent
- Helmut Dietl
Musik
- Dario Farina
Erscheinungsjahr
2005Produktionsland
DeutschlandOriginalsprache
DeutschLänge
105 MinutenInhalt
Haupthandlung
Der Komponist Mimi Nachtigal trifft durch Zufall eines Abends auf die Sängerin Venus Morgenstern, worauf sich beide unsterblich ineinander verlieben. Es beginnt für beide nicht nur eine persönliche, sondern auch eine musikalische Beziehung, da Mimi für Venus Lieder schreibt und sie schließlich auch vermarktet.Doch die Beziehung ist überschattet von ständigen Streitereien, die ihren Höhepunkt finden, als sich die beiden während einer Preisverleihung öffentlich streiten, worauf es zur Trennung kommt.
Mimi verkraftet die Trennung so schlecht, dass er sich auf Theo Stokowskis Ferienhaus auf einer griechischen Insel zurückzieht und sich dort das Leben nimmt.
Auf seinem Weg in die Unterwelt wird er begleitet von dem Götterboten Hermes, der als Hermaphrodit dargestellt wird - ein zweigeschlechtliches Wesen, das sowohl als männliches, als auch als weibliches Wesen auftreten kann - und dessen einziges Ziel es ist, Mimis Leben in der Unterwelt zu verschönern.
Wiederholt versucht er Mimi zu verführen, worauf sich dieser nicht einlassen kann, da er immer noch in Gedanken mit Venus verbunden ist.
Unterdessen setzt Venus ihre Karriere mit ihrem neuen Manager Harry fort, mit dem sie eine Beziehung eingeht, ohne jemals Mimi vergessen zu können. Als sie bei einem Live Auftritt ihren von Mimi geschriebenen Hit "wohin geht die Liebe..." singt, bricht sie zusammen.
Noch im Krankenhaus beschließt sie zu Mimi zurückzukehren, denn sie kann nicht ohne ihn leben. Sie macht sich auf den Weg nach Griechenland, wo sie durch einen Brunnen die Unterwelt betritt, um Mimi von dort zurückzuholen.
Dort angekommen erlöst sie Mimi durch ihren Gesang aus den Händen Hermes und die beiden dürfen zurück in ihre Welt unter der Bedingung, dass sie sich auf dem Weg dorthin nicht umdrehen. Da es aber auch hier wieder zu Streitereien kommt, muss Mimi wieder in die Unterwelt, während Venus auf die Erde zurückkehrt.
Nach etlichen Jahren bekommt Mimi "eine dreistündige Aufenthaltserlaubnis" um die Vergangenheit in einem Gespräch mit Venus zu klären.
Diese erkennt ihn im Laufe des kurzen Dialogs - und sie sagt zum Abschied auch seinen Namen. Mimi erkennt, dass von seiner großen leidenschaftlichen Liebe nur die zärtliche und ein wenig schmerzliche Erinnerung überlebt hat.
Nebenhandlungen
Auf humorvolle Weise wird die Ehekrise der Stokowskis behandelt. Das Paar hat sich in ihrer Beziehung auseinander gelebt. Frustriert beginnt Helena eine Affäre mit einem Psychotherapeuten (Harald Schmidt), Theo mit dem griechischen Hirtenmädchen Kalypso, der Verwalterin seines Ferienhauses. Diese unbekannte Seite ihres Partners macht die Stokowskis wieder füreinander attraktiv.Musik
Musik spielt im Verlauf des Filmes und vor allem im Leben von Mimi und Venus eine große Rolle.- Venus wandelt sich von der erfolglosen Gesangsstudentin zu einer erfolgreichen Chansonsängerin, die Konzertsäle füllt.
- Mimi komponiert die Lieder für Venus.
"Orfeo ed Euridice"
Während Mimi Tabletten zu sich nimmt, um sich umzubringen, spielt er auf dem Klavier die Melodie "Ach, ich habe sie verloren/Che faro senza Euridice" aus Christoph Willibald Glucks Oper "Orfeo ed Euridice". Die Melodie wird von Venus' neuem Manager aufgenommen, der sie versucht in einer modernen Version umzusetzen.Außerdem sind Ausschnitte aus Giacomo Puccinis Opern "Tosca" (Das Thema von "E lucevan le stelle", des liebevollen und wehmütigen Abschiedsliedes des Cavaradossi aus dem dritten Akt) und "Madama Butterfly" zu hören.Genre
Aufgrund musikalischer und (vor allem durch Anke Engelke und Harald Schmidt bedingte) humoristischer Einlagen lässt sich der Film schwer in ein bestimmtes Genre einordnen. Er enthält Elemente, die ihn in die Bereiche Liebeskomödie oder Drama/Musikdrama einordnen lassen.Filmkritik
"Vom Suchen und Finden der Liebe" ist eine amüsante Operette mit einigen Größen der deutschen Schauspielelite in ungewohnten Rollen und messerscharfen Dialogen." Claudia Holz für filmstarts.de"Wenn Helmut Dietl einen Film dreht, ist eins gewiss: Da stimmt alles. Angefangen von der durchkomponierten Geschichte über die grandiosen Schauspielerleistungen bis zu Kamera, Ausstattung und Musik: Ein Dietl-Film ist ein Fest für die Sinne.Immer trifft er, mit viel lakonischer Selbstironie, genau den richtigen Ton. Dafür sorgte diesmal Bestseller-Autor Patrick Süskind ("Das Parfüm") als Co-Autor.Ein Liebesreigen, der nicht nur zum Schreien komisch ist, wie vom Regisseur von "Rossini", "Schtonk!" und "Late Show" nicht anders zu erwarten, sondern auch zutiefst bewegend.Für Humor-Highlights sorgen Anke Engelke und Uwe Ochsenknecht als gestresstes Großstadtpaar, dem ein Seelen-Doktor (Harald Schmidt) Linderung verschafft. Und im Zaubergarten der griechischen Mythologie darf Heino Ferch in einer unvergesslichen Rolle glänzen ..." Marga Boehle für KINO.de
"Vom Suchen und Finden der Liebe" kann man irgendwo zwischen Romanze, Komödie und griechischer Tragödie ansiedeln. (...) Schlager haben immer schon gut gepasst zu Dietls Filmen, die etwas hemmungslos Romantisches hatten, gelegentlich absichtsvoll und vergnügt im Kitsch baden. Vor allem aber haben Dietl und sein Co-Autor Patrick Süskind Orpheus und Eurydike auf den Kopf gestellt; was bei aller Traurigkeit auch sehr witzig und einfallsreich ist. (...) Sentimental dürfen seine (Dietls) Figuren ruhig sein – das ist im Kino ein Kompliment. Susan Vahabzadeh, Süddeutsche Zeitung, 26. Januar 2005
Auszeichnungen
- 2005 - Auszeichnung für Alexandra Maria Lara mit dem Undine Award als beste jugendliche Komödiantin
- 2005 - Nominierung für Uwe Ochsenknecht beim Deutschen Filmpreis für die beste männliche Nebenrolle
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Vom Suchen und Finden der Liebe" (Stand:
Wed, Apr 30th 2008, 03:55)
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