Wer die Nachtigall stört

Meine Bewertung

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack


Filminfo

Darsteller

Regie

  • Robert Mulligan

Drehbuch

  • Horton Foote

Kamera

  • Russell Harlan

Schnitt

  • Aaron Stell

Produzent

  • Alan J. Pakula

Musik

  • Elmer Bernstein

Erscheinungsjahr

1962

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

To Kill a Mockingbird

Länge

129 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Wer die Nachtigall stört (Originaltitel To Kill a Mockingbird - Mockingbird ist allerdings die englische Bezeichnung für die Spottdrossel) ist ein 1960 erschienener Roman von der US-Amerikanerin Harper Lee, die 1961 dafür mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Das Buch handelt von Erwachsenwerden und Rassismus in den Südstaaten der USA.

Der Roman wurde 1962 von Robert Mulligan verfilmt.

Roman

Inhalt

Wer die Nachtigall stört beschreibt eine Kindheit in einer kleinen Stadt in Alabama der 1930er Jahre aus der Sicht des aufgeweckten kleinen Mädchens Jean Louise, genannt Scout. Die Welt Scouts und ihres älteren Bruders Jem wird von ihrem alleinerziehenden Vater, dem Abgeordneten und Anwalt Atticus Finch, zusammengehalten. Atticus ist für die Kinder Freund, Vertrauter, Lehrer und Autorität. Bereichert wird die Gedankenwelt der Kinder durch den mysteriösen Nachbarn Arthur Boo Radley, der nie das väterliche Haus verlässt.

In diese Kindheitsidylle dringt langsam die intolerante Welt des Rassismus ein.Atticus Finch, aufrecht und vorurteilslos, wird vom Richter zum Pflichtverteidiger des schwarzen Farmarbeiters Tom Robinson berufen, der beschuldigt wird, eine junge weiße Frau vergewaltigt zu haben.Während der Leser, durch die Augen Scouts und die Handlungen von Atticus Finch, den Angeklagten als Menschen sehen kann, nimmt die Mehrheit der Weißen ihn nur als Teil der abgelehnten schwarzen Minderheit wahr.

Atticus wird von vielen seiner Mitbürger aufgrund seiner Einstellung, dass ein Schwarzer die gleichen Rechte wie ein Weißer besitze, angefeindet. Diese Ablehnung bekommen auch seine Kinder zu spüren. In diesem Umfeld von Vorurteilen und Intoleranz, Sein und Schein und Widersprüchlichkeiten versucht Atticus, seinen Kindern auf dem Weg ins Erwachsenwerden beizustehen.

Im Prozess kann Atticus die Unhaltbarkeit der Vorwürfe leicht nachweisen.Dennoch beugt sich die weiße Jury dem ungeschriebenen Gesetz, dass der Aussage eines Schwarzen gegenüber der eines Weißen nicht zu glauben sei, und spricht den Angeklagten schuldig. Letzterer wird kurz darauf bei einem Fluchtversuch erschossen.

Aufgrund seines engagierten Einsatzes für Tom Robinson hat sich Atticus Finch den Hass des Vaters des angeblichen Opfers, dessen Aussage im Prozess als falsch entlarvt wurde, zugezogen. Dieser lauert den Kindern eines Abends auf, wird aber im Gerangel von Boo Radley erstochen. Um den menschenscheuen Boo Radley nicht dem kollektiven Hass der Kleinstadt auszusetzen, wird der Tod als Sturz des Täters ins eigene Messer dargestellt.

Scout kommentiert dieses Verschweigen mit der Bemerkung, dass Boo genau wie eine Nachtigall nicht gestört werden darf.Dieser späte Bezug auf den Titel des Romans stammt vom Verbot Atticus' an seine Kinder, die Nachtigall (im Original allerdings ein "Mockingbird", eine Spottdrossel) zu jagen, weil "sie nur schön singt und niemandem etwas zu Leide tut".

Rezeption

Der Roman gilt als ein Meisterwerk der amerikanischen Literatur und wurde mittlerweile in über vierzig Sprachen übersetzt. Die bislang einzige deutsche Übertragung stammt von Claire Malignon.

Autobiographisches

Harper Lee hat eine Reihe autobiographischer Elemente in den Roman eingebracht: Die Figur des Atticus Finch ist ihrem eigenen Vater nachempfunden, die Nachbarschaft entspricht der ihrer Kindheit, und auch der mysteriöse Boo Radley war dort zu Hause.

Film

Bereits 1962, zwei Jahre nach Erscheinen des Romans, wurde das Werk verfilmt.Der Schwarz-Weiß-Film folgt dem Roman und stellt die Ereignisse ganz aus Sicht der Kinder dar.Die Rollen der Kinder, Jem und Scout, wurden an zwei bislang nicht schauspielerisch aufgefallene Kinder vergeben, wodurch nach Ansicht des Regisseurs eine sehr natürliche Inszenierung gelang. Robert Duvall gab in der Rolle des Boo sein Filmdebüt.

Die Außenaufnahmen des Films wurde in einem in Hollywood nachgebauten Straßenstück gedreht; die Kulisse konnte dabei zeitgenössische Häuser aus der Umgegend nutzen, die zum Abbruch bestimmt waren und umgesetzt wurden.

Das Drehbuch stammt von Horton Foote; Harper Lee würdigte es als getreue Übertragung ihres Romans.

Kritiken

  • Lexikon des internationalen Films: Eine menschlich bewegende, gelungene Literaturverfilmung mit hoher ethischer Haltung, die überzeugend gegen Rassismus und für Toleranz eintritt.


  • Filmstarts.de: Eine zentrale Aussage des Films charakterisiert die Geschichte vielleicht am besten. Als Scout sich mit einem Jungen geprügelt hat und nicht mehr in die Schule gehen will, weil die Lehrerin mit ihr geschimpft hat, sagt Finch zu seiner Tochter:


„Ich werde dir jetzt einen schönen Trick sagen. Damit kommst du mit allen möglichen Leuten viel besser aus. Du verstehst einen Menschen erst richtig, wenn du die Dinge oder was es gerade ist, auch mal von seinem Standpunkt aus betrachtest, wenn du mal in seine Haut kriechst und darin herum spazierst.”

Diese Aussage und die Tatsache, dass der Film in einer Zeit gedreht wurde, in der die Diskriminierung der afroamerikanischen Einwohner der Staaten ganz andere Ausmaße hatte als heute, machen „To Kill a Mocking Bird” zu einem mutigen Zeugnis der amerikanischen Filmgeschichte, dessen Aussagen allerdings über die konkrete Geschichte hinaus auch heute noch Gültigkeit besitzen.

  • Prisma Online: Gregory Peck brilliert als aufrichtiger Bürger, der, vom Sinn für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung getrieben, den Rassismus schließlich am eigenen Leibe zu spüren bekommt. Peck bekam für seine Leistung zu Recht einen Oscar.


Auszeichnungen

Der Film wurde für sieben Oscars nominiert, und erhielt drei Auszeichnungen:
  • Gregory Peck für seine Hauptrolle als Atticus Finch;
  • Horton Foote für das Drehbuch;
  • Alexander Golitzen, Henry Bumstead und Oliver Emert für die Ausstattung;
Nominiert waren ferner
  • Mary Badham für die beste Nebenrolle als Scout Finch;
  • Elmer Bernstein für die Musik;
  • Russell Harlan für die Kamera;
  • Robert Mulligan für seine Regie;
  • Alan J. Pakula als Produzent für den besten Film.


Literatur

  • Harper Lee: Wer die Nachtigall stört ... Roman. (OT: To Kill a Mockingbird). Deutsch von Claire Malignon. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2006, ISBN 3-499-24182-X


Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Wer die Nachtigall stört" (Stand: Mon, Sep 4th 2006, 23:30) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.