Wilder Zauber

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Clare Peploe

Drehbuch

  • Clare Peploe

Kamera

  • John J. Campbell

Schnitt

  • Suzanne Fenn

Produzent

  • Jonathan T. Taplin

Musik

  • Richard Hartley

Erscheinungsjahr

1995

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Rough Magic

Länge

104 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Wilder Zauber (Rough Magic) ist eine US-amerikanisch-britisch-französische Fantasy-Filmkomödie von Clare Peploe aus dem Jahr 1995.Das Drehbuch von William Brookfield, Robert Mundi und Clare Peploe beruht auf einem Roman von James Hadley Chase.

Handlung

Myra lernt Geheimnisse der Zauberkunst. Sie ist mit Cliff Wyatt verlobt. Wyatt streitet mit ihrem Mentor und tötet ihn, Myra flieht daraufhin nach Mexiko. Dort gibt sie sich als Magierin aus.

Wyatt beauftragt den Privatermittler Alex Ross, Myra zu finden. Ross war früher ein Fotoreporter, aber der Anblick der Zerstörungen in Hiroshima nach dem Abwurf der Atombombe hat ihn traumatisiert. Myra und Ross lernen sich kennen, weiter reisen sie zusammen.

Myra und Ross halten an einer Tankstelle, wo sie Bier kaufen und tanken. Der Besitzer sucht Streit mit dem Paar, er spuckt Myra in ihr Bier. Daraufhin nimmt sie etwas Bier in ihren Mund und spuckt es – angezündet – auf den Mann, dessen Haare verbrennen. Myra und Ross fliehen.

Ross verliebt sich in Myra und beginnt eine Beziehung mit ihr. Sie treffen einen Arzt, der sie zu einer Siedlung der Eingeborenen bringt, in der Myra an magischen Ritualen teilnimmt. Ross und der Doc finden sie später betäubt in einem Tempel.

Der Tankstellenbesitzer findet die Reisenden, es kommt zum Kampf. Als der Mann Ross töten will, verwandelt ihn Myra in ein Würstchen, das Ross einem Hund zuwirft. Sie und Ross streiten später, Myra kehrt zu Wyatt zurück.

Myra erfährt, dass ihr früherer Mentor doch lebt, durch die Magie gerettet. Da sie bei ihrem Verlobten nicht glücklich ist, kommt sie wieder mit Wyatt zusammen. Der Film endet mit dem Anblick von zwei kopulierenden Kaninchen.

Kritiken

James Berardinelli schrieb anerkennend auf ReelViews, der Film sei „frech“ und man könne ihn nicht einordnen. Seine großen Teile würden jedoch nicht funktionieren. Die Geschichte sei stellenweise absurd. Bridget Fonda sei in ihrer Rolle fehlbesetzt. Russell Crowe spiele „passabel“, der von ihm gespielte Charakter sei jedoch zweidimensional, so dass man keine vertiefte Darstellung brauche. Kritik von James Berardinelli

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei „eine mißlungene Persiflage auf die Kriminalfilme der 50er Jahre“, die ein „mangelhaftes Drehbuch“ habe. Lediglich die Ausstattung und die Atmosphäre wurden gelobt. Lexikon des internationalen Films

Auszeichnungen

Bridget Fonda gewann im Jahr 1995 einen Preis des Catalonian International Film Festivals (Sitges). Ihre italienische Synchronstimme wurde 1996 mit dem Silver Ribbon ausgezeichnet.

Hintergrund

Die Dreharbeiten fanden in Los Angeles, in Michoacán (Mexiko) und in Tikal (Guatemala) statt. Filming locations für Rough Magic Der Film spielte in den Kinos der USA unter 172 Tsd. US-Dollar ein. Box office / business für Rough Magic

Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Wilder Zauber" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:25) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.