Zauberhafte Schwestern

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Griffin Dunne

Drehbuch

  • Alice Hoffman

Kamera

  • Andrew Dunn

Schnitt

  • Elizabeth Kling

Produzent

  • Denise Di Novi

Musik

  • Alan Silvestri

Erscheinungsjahr

1998

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Practical Magic

Länge

100 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Zauberhafte Schwestern ist ein Film von Regisseur Griffin Dunne und wurde imJahr 1998 in den USA gedreht.

Der Film, in dem Sandra Bullock und Nicole Kidman zwei Hexen spielen, basiert auf dem Buch „Im Hexenhaus“ bzw. „Practical Magic“ von Alice Hoffman und ist die erste Verfilmung eines ihrer Werke.

Das Haus, in dem die Hexen bei ihren Tanten leben, wurde von Robin Standefer extra im San Juan National Park auf den San Juan Islands in Washington gebaut und nach den Dreharbeiten sofort wieder abgerissen.

Handlung

Im Jahr 1690 wird Maria Owens auf eine Insel in Neuengland verbannt, weil sie die weiße Magie beherrscht, was den sie umgebenden Menschen Angst macht.

Maria wartete von ihrem Geliebten, von dem sie schwanger war, aus ihrer Verbannung gerettet zu werden. Als ihr klar wurde, dass er niemals kommen würde, belegte sie sich selber mit einem Fluch, um sich nie wieder zu verlieben.

Der Fluch wurde, wie die Gabe zur Zauberei, an das ungeborene Kind weitergegeben. So starb jeder Mann, der sich ab diesem Zeitpunkt in eine Frau namens Owens verliebte, eines unnatürlichen Todes.

Als eines Tages der Vater von Sally und Gillian stirbt und ihre Mutter daraufhin aus Kummer Selbstmord begeht, kommen sie in das Haus ihrer Tanten Frances und Bridget, die sich ihren Lebensunterhalt mit dem Brauen von Liebestränken verdienen.

Als ihre Nichten sie eines Tages dabei beobachten, beschließt Sally, dass sie sich niemals verlieben will und spricht einen Zauberspruch, um das zu garantieren.

Daran zeigt sich, wie unterschiedlich die Schwestern sind, denn Gillian wünscht sich in der gleichen Situation, dass sie sich ganz schnell verliebt. Das tut sie auch und verlässt das von der Vorfahrin Maria gebaute 'Hexenhaus' schon bald, um von Stadt zu Stadt und von Mann zu Mann zu ziehen.

Sally hingegen lebt noch bei ihren Tanten, die schließlich ohne ihr Wissen, einen Liebeszauber aussprechen, um sie glücklich zu machen.Sally heiratet und bekommt zwei Kinder, Kylie und Antonia.

Die Bewohner der Stadt, die sie zuvor noch gefürchtet und gehasst haben, akzeptieren sie und Sally ist glücklich, auch wenn sie dafür die Zauberei aufgeben musste.Doch eines Tages stirbt ihr Mann und Sally zieht mit ihren Kindern zu den Tanten zurück, unterdrückt ihr übernatürliches Talent aber auch weiterhin.

Als Gillian von ihrem Freund Jimmy Angelov geschlagen wird, ruft sie Sally durch Telepathie, die sofort aufbricht, um sie zu retten. Doch Jimmy nimmt die Schwestern als Geiseln, wird von Ihnen jedoch vergiftet und stirbt.

Um nicht ins Gefängnis zu müssen, beschließen sie, ihn durch einen Zauberspruch wieder zum Leben zu erwecken. Dieser Versuch verfehlt jedoch ihr Ziel und töten ihn erneut. Diesmal vergraben sie die Leiche im Garten, doch Jimmys Geist treibt weiterhin sein Unwesen.

Der Ermittler Gary Hallet, der auf der Suche nach Jimmy ist, um ihn wegen Mordes festzunehmen, taucht im Haus der Owens auf. Er erobert Sallys Herz im Sturm, denn er scheint die Antwort auf ihren Zauberspruch zu sein, mit dem sie sich in ihrer Kindheit selber belegt hat.

Doch der Geist Jimmy Angelovs steht im wahrsten Sinne der Wortes zwischen ihnen, denn er ist nicht tot, sondern im Fegefeuer gefangen. Schließlich nimmt er Besitz von Gillian und Sally kann ihn nur bekämpfen, indem sie ihr beträchtliches übernatürliches Talent akzeptiert und mit anderen Frauen einen gemeinsamen Hexenzirkel einberuft.

Jimmys Geist kann vertrieben werden und der Fluch Marias scheint durch die Versöhnung mit den Dorfbewohnern gebrochen zu sein, so dass auch der Liebe von Sally und Gary Hallet nichts mehr im Wege steht.

Kritiken

new-video.de: „Kurzweilige Unterhaltung, recht phantasievolle Story, von routinierten Mimen routiniert gespielt. Nicht mehr und nicht weniger.“

Stuttgarter Zeitung in Internet, Thomas Rehmet: „Dank der hochkarätigen Besetzung und einem kurzweiligen Soundtrack u.a. mit Steve Nicks dürften die zauberhaften Schwestern aber nicht nur Hobbyhexen in die Kinos locken.“

TV Spielfilm 26/1998: „Unausgewogene Mixtur aus Komödie, Horror, Schicksalsdrama und Love-Story.“

Der Spiegel 51/1998: „Das alles ist recht schwachsinnig konstruiert und wahrscheinlich in der Absicht entstanden, Esoterik und Sex mit Kitsch und Grusel publikumswirksam zu vermischen. Doch Hollywoods Hexeneinmaleins funktioniert hier nicht: Dieser Film ist fauler Zauber.“

Auszeichnungen (Auswahl)

Der Film war 1999 in vier Kategorien für den Blockbuster Entertainment Award nominiert, Stockard Channing erhielt den Preis als Beste Nebendarstellerin. Evan Rachel Wood und Camilla Belle waren beide für den Young Artist Award nominiert.

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Zauberhafte Schwestern" (Stand: Mon, May 12th 2008, 20:35) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.