Zodiac – Die Spur des Killers
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Ione Skye als Kathleen Johns
- Paul Schulze als Sandy Panzarella
- James LeGros als Officer George Bawart
- Matt Winston als John Allen
- Philip Baker Hall
als Sherwood Morrill
- Air Force One
- Amityville Horror – Eine wahre Geschichte
- Auge um Auge (1996)
- Bruce Allmächtig
- Der Zodiac-Killer
- Die Truman Show
- Dogville
- Hydrotoxin – Die Bombe tickt in Dir
- Insider
- Judas Kiss
- Katastrophenflug 232
- Kiss of Death
- Last Exit Reno
- Lost Souls – Verlorene Seelen
- Lost Souls – Verlorene Seelen
- Magnolia
- Midnight Run – Fünf Tage bis Mitternacht
- Mord und Margaritas
- Psycho (1998)
- Reine Chefsache
- Secret Honor
- Teen Lover
- The Rock – Fels der Entscheidung
- The TV Set
- Donal Logue als Captain Ken Narlow
- Jason Wiles als Lab Tech Dagitz
- Jimmi Simpson als Mike Mageau
- Dermot Mulroney
als Captain Marty Lee
- About Schmidt
- Angels – Engel gibt es wirklich!
- Bad Girls
- Box of Moonlight
- Codename: Nina
- Copykill
- Der große Stromausfall – Eine Stadt im Ausnahmezustand
- Die Familie Stone – Verloben verboten!
- Ein amerikanischer Quilt
- Frau mit Hund sucht… Mann mit Herz
- Georgia Rule
- Goodbye Lover
- Griffin & Phoenix
- Investigating Sex
- Kansas City
- Living in Oblivion
- Schutzlos – Schatten über Carolina
- Schweigende Zunge
- Sunset – Dämmerung in Hollywood
- The Last Outlaw
- The Safety of Objects
- The Thing Called Love – Die Entscheidung fürs Leben
- Wedding Date
- Young Guns
- Elias Koteas
als Sgt. Jack Mulanax
- 24 Stunden in seiner Gewalt
- Ararat
- Blood Red – Stirb für dein Land
- Collateral Damage – Zeit der Vergeltung
- Crash
- Cyborg 2
- Dämon – Trau keiner Seele
- Der Musterschüler (1998)
- Der schmale Grat
- Der steinerne Garten
- Die Macht der Gewalt
- Exotica
- Gattaca
- God’s Army – Die letzte Schlacht
- Kuck’ mal wer da spricht 2
- Lost Souls – Verlorene Seelen
- Lost Souls – Verlorene Seelen
- Novocaine – Zahn um Zahn
- S1m0ne
- Shooter (2007)
- The Girl in the Park
- Tucker
- Turtles
- Bob Stephenson als Zodiac 3
- John Carroll Lynch als Arthur Leigh Allen
- Chloë Sevigny als Melanie
- Adam Goldberg als Duffy Jennings
- Clea DuVall als Linda Ferrin
- Brian Cox
als Melvin Belli
- 25 Stunden
- Außer Kontrolle
- Aus Liebe zum Spiel
- Blutmond
- Corruptor – Im Zeichen der Korruption
- Dabei sein ist alles
- Dabei sein ist alles
- Das Halsband der Königin (2001)
- Der Boxer
- Desperate Measures
- Die Bourne Identität
- Die Bourne Verschwörung
- Die Entscheidung – Eine wahre Geschichte
- Flying Scotsman – Allein zum Ziel
- Glimmer Man
- Iron Will – Der Wille zum Sieg
- Krass
- L.I.E. – Long Island Expressway
- Match Point
- Nürnberg – Im Namen der Menschlichkeit
- Nikolaus und Alexandra
- Red
- Red Eye
- Ring
- Rob Roy
- Rushmore
- Tödliche Weihnachten
- Terra
- The Escapist
- The Minus Man
- Troja
- X-Men 2
- Anthony Edwards als Bill Armstrong
- Mark Ruffalo als Dave Toschi
- Robert Downey junior als Paul Avery
- Jake Gyllenhaal als Robert Graysmith
Regie
- David Fincher
Drehbuch
- James Vanderbilt
Kamera
- Harris Savides
Schnitt
- Angus Wall
Produzent
- James Vanderbilt
Musik
- David Shire
Erscheinungsjahr
2007Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
ZodiacLänge
158 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Dave Toschi und Bill Armstrong leiten die Ermittlungen in mehreren Mordfällen, die alle von einer Person begangen wurden, die sich Zodiac nennt. Er schickt mit der Hand verfasste Briefe mit Hinweisen und Details, die nur der Mörder und die Polizei wissen können, an mehrere Zeitungen in San Francisco, darunter auch an den San Francisco Chronicle. Deren Journalist Paul Avery und der 24-jährige Robert Graysmith beginnen damit, Recherchen anzustellen. Nach einigen weiteren angekündigten Morden nimmt Zodiac Kontakt zum Star-Anwalt Melvin Belli auf, dessen Versuche, den Täter zur Aufgabe zu bewegen, nicht von Erfolg gekrönt sind. Zwar haben die Polizisten Toschi und Armstrong nach einiger Zeit einen Hauptverdächtigen namens Arthur Leigh Allen, allerdings stimmen weder die Handschrift noch die Fingerabdrücke überein, sodass Allen aus der Untersuchungshaft entlassen werden muss.Graysmith, der den Fall obsessiv über die Jahre hinweg verfolgt hat, beginnt selbst Nachforschungen anzustellen. Er verbeißt sich so in diesen Fall, dass seine Frau gemeinsam mit den Kindern die Wohnung verlässt. Bereits zuvor hatte sie sich besorgt darüber gezeigt, dass Graysmith so öffentlich agiert. Auch seinen Beruf als Karikaturist verliert Graysmith, statt dessen plant er ein Buchprojekt über den Zodiac-Killer. Nachdem publik wird, dass er den Zodiac-Killer sucht, bekommt Graysmith wöchentlich anonyme Anrufe, bei denen er nur lautes Atmen hört. Graysmith durchforstet unter Duldung der Polizei die noch offenen Akten zu den verschiedenen Mordfällen, interviewt alle Personen, die mit Zodiac Kontakt hatten und lässt diese Interviews zum Teil sogar soweit zertifizieren, dass sie vor Gericht verwendbar wären. Die Polizei und Graysmith gehen davon aus, dass der Mörder beidhändig ist, und die Briefe an die Zeitungen mit der rechten Hand schrieb, im normalen Alltag aber die linke Hand verwendet. Den entscheidenden Hinweis erhält er von Bellis Haushälterin, die erzählt, dass der Zodiac-Killer an einem 18. Dezember versuchte, Belli anzurufen, und dabei erwähnte, dass heute sein Geburtstag sei; Arthur Leigh Allen wurde an diesem Tag geboren. Nachdem Graysmith Toschi diese Informationen übergibt, werden die Ermittlungen in den frühen 1990ern wieder aufgenommen. In der letzten Szene sucht Graysmith Allen an dessen Arbeitsplatz in einem Geschäft auf. Graysmith blickt Allen intensiv an, bis dieser fragt: „Kann ich Ihnen helfen?“ Nach kurzem Schweigen antwortet Graysmith: „Nein.“
Im Abspann wird der weitere Verlauf geschildert: Allens Wohnwagen wird zwei weitere Male durchsucht, 1991 und 1992. Bevor jedoch Anklage erhoben werden konnte, starb Allen an einem Herzinfarkt. Graysmith behauptet, nach Allens Tod nie wieder anonyme Anrufe bekommen zu haben.
Kritiken
Lexikon des internationalen Films: Der weitgehend aus Perspektive zweier im Dunkeln tappender Ermittler (eines Polizisten und eines detektivisch ambitionierten Zeitungskarikaturisten) inszenierte Kriminalfilm fesselt dank seiner suggestiven formalen Qualitäten. Dabei wirkt er um so verstörender dadurch, dass er im nachhinein die Gier des wirklichen Täters nach Publicity zu erfüllen scheint. Kritik im Lexikon des internationalen FilmsPrisma Online: Wer von David Fincher ein ähnliches Werk wie "Sieben" erwartet hat, dürfte enttäuscht sein. Denn Fincher ging es um die Darstellung der Fakten, auch wenn er am Ende eine Auflösung der immer noch ungeklärten Mordserie liefert. Basierend auf den beiden "Zodiac"-Büchern von Robert Graysmith präsentiert Fincher ein packendes Stück Zeitgeschichte, konzentriert sich aber nicht auf Täter, sondern auf die Jäger, ohne sich dabei in endlosen Täter-Theorien zu verwuseln (was angesichts der vielen Möglichkeiten durchaus denkbar gewesen wäre). Er beschränkt sich auch nur auf die fünf nachweislich vom "Zodiac" verübten Morde und folgt nicht den vielen irreführenden Spuren, die der Killer bewusst legte. Denn er behauptete nicht nur, Sklaven für sein Dasein nach dem irdischen Leben zu sammeln, sondern bekannte sich zu insgesamt 37 Morden. Starke Darsteller und passendes Ambiente – etwa Don Siegels "Dirty Harry", der auch auf dem "Zodiac"-Killer beruht, wird nicht ausgespart – sorgen für beste Unterhaltung, die allerdings auch etwas Sitzfleisch erfordert. Kritik bei Prisma Online
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film wirke wie eine besonders lange Folge der Fernsehserie Law & Order. Er übernehme die Perspektive des Buchautors Robert Graysmith, was an sich kein Problem sei. Das Fehlen der Spannung in den Graysmith gewidmeten Szenen sei jedoch ein Problem. Die Leistungen der Darsteller seien „kompetent“ Filmkritik von James Berardinelli.
Andreas Busche in 6/2007 S. 37: „Fincher beweist ein untrügliches Gespür für Atmosphäre und Timing. Wie ein neutraler Beobachter zieht er sich diskret hinter das Geschehen zurück und lässt die Geschichte den Stil diktieren – nicht umgekehrt, wie in früheren Filmen. Der scheinbare Mangel an persönlicher Handschrift wird zur eigentlichen Stärke von Zodiac, den [1] eine fast dokumentarische Qualität auszeichnet. [2] Zodiac ist wie alle Filme Finchers kühl und mechanisch, doch gerade darin liegt die Tragik seiner Figuren. [3] ein Meisterwerk klassischer Erzählkunst“.
Auszeichnungen und Nominierungen
right|90px2007 war Zodiac im Wettbewerb der 60. Filmfestspiele von Cannes vertreten, ging aber leer aus.Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden vergab das „Prädikat wertvoll“. Filmbewertungsstelle Wiesbaden
Hintergrund
- Die Dreharbeiten begannen mit einem Budget von rund 65 Millionen US-Dollar am 8. August 2005 und fanden unter anderem in Long Beach, Los Angeles, San Francisco, Vallejo und Walnut in USA statt.
- Der Film spielte etwa 33 Millionen US-Dollar an den amerikanischen Kinokassen und weltweit etwa 85 Millionen Dollar ein.
- Der Film wurde wie schon beispielsweise Michael Mann Collateral und Miami Vice mit digitalen Kinokamera in 1080p gedreht. Anders als Mann, der seine Filme auf HDCAM drehte, wurde Zodiac komplett auf Festplatte aufgenommen. Verwendet wurde die digitale Kinokamera Thomson Viper. Mann benutzte Sony HDCAM-Kameras und Thomson Viper - und ein wenig 35mm Film.
Quellen
Weblinks
- Zusammenstellung von Pressekritiken auf film-zeit.de (deutsch)
- Website zum Film (englisch)
- FAZ-Filmkritik, 3:32 Min.
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Zodiac – Die Spur des Killers" (Stand:
Mon, May 12th 2008, 04:50)
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